Ausbruch aus dem Gazastreifen

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27. Januar 2008, 06:22 Uhr

Zur Situation in Nahost schreibt die "Neue Zürcher Zeitung": "... Wie schnell aus Terroristen Verhandlungspartner werden können, haben vor 15 Jahren Arafat und Rabin vorgeführt. Den gegenwärtigen Bemühungen um eine Friedensregelung zwischen Palästinensern und Israeli würde ein Ende der Blockade gegen den Gazastreifen und eine zwischen Israel und der Hamas vereinbarte Waffenruhe jedenfalls nur nützen." Die US-Tageszeitung "New York Times" schreibt über den Ausbruch der Palästinenser aus dem Gazastreifen nach Ägypten: "Die Missachtung und Misshandlung der 1,5 Millionen im Gazastreifen gefangenen Palästinenser sind eine Schande, und eine sehr gefährliche noch dazu. Sie sind ein Pfand im Kampf zwischen der Hamas, die Gaza kontrolliert und das Gebiet für tägliche Bombenangriffe gegen Israel nutzt, seiner Rivalen in der Fatah- Bewegung, die die Befehlsgewalt im Westjordanland haben, und Israel. (...) Das Leben im Gazastreifen hat sich verschlechtert, seit die Hamas im Sommer an die Macht kam. (...) Die Hamas ist taub geworden für die Misere und lehnt jede Friedensverhandlung oder Israels Existenzrecht ab. (...) Aber Israels Antwort, der Stopp der Stromversorgung und anderer Unterstützung, ist eine kollektive Bestrafung, die nur Wut und Extremismus nährt."

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