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Meinung

20. November 2017 | 07:07 Uhr

Auf Augenhöhe reden

vom

svz.de von
erstellt am 04.Nov.2007 | 10:26 Uhr

Zwischen Christen und Muslimen kriselt es. Nach wie vor herrscht kein eiteler Sonnenschein im Verhältnis zwischen der Evangelischen Kirche und dem Islam. Der größte Streitpunkt dabei: Die Handreichung, die der Rat der EKD im vergangenen Jahr unter dem Thema "In Klarheit und guter Nachbarschaft" zum Thema Islam vorlegte. Bei Muslimen wie bei liberalen Christen löste sie Empörung und Verärgerung aus - weil sie in aller Deutlichkeit die Unterschiede zwischen Islam und Christentum benennt.
Doch der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, hat völlig Recht, wenn er im Dialog mit dem Islam zu einer "aufgeklärten Diskussionskultur" ermahnt. Dazu gehört, dass man offen sagt, wo es Unterschiede gibt und eindeutig die eigene Position benennt. Gute Nachbarschaft setzt einen ehrlichen Umgang miteinander zwingend voraus - nur wer auf Augenhöhe
miteinander reden kann, hat eine Chance, an anderer Stelle,
etwa im Sozialbereich, produktiv zusammenzuarbeiten.

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