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Mecklenburg-Vorpommern aus der Luft Nachts über den Dächern von Schwerin

Von BERT | 28.11.2017, 05:00 Uhr

Abschluss unserer Fotoserie: So haben Sie die Landeshauptstadt noch nie gesehen – wenn sich der Abend über Schwerin legt, erstrahlen die Lichter

Schwerin ist nicht nur die Landeshauptstadt mit dem schönsten Parlamentssitz, dem Schloss auf der Burginsel im Schweriner See. Wie wundervoll die malerisch zwischen den vielen Wasserflächen eingebettete Stadt als Ganzes aussieht, offenbart sich aus der Luft. Besonders faszinierend ist dieser Blick aus der Vogelperspektive abends, wenn die Lichter angehen. Weithin sichtbar erstrahlt das angeleuchtete Schlossportal mit dem Burgseeflügel – ein Bild, das sich auch von der Graf-Schack-Allee und der Schlossstraße aus eröffnet. Als neues Element im abendlichen Schwerin hat sich seit der Bundesgartenschau 2009 der Bertha-Klingberg-Platz entwickelt. Tagsüber bilden die geometrisch ausgerichteten Goldrobinien schöne Muster und Sichtachsen, abends sind es die vielen Lampen dort, die die Strukturen nachzeichnen.

In der Altstadt setzen die vielen Lichter die Architektur in Szene. Der Stadtkern mit seinen vielen erhalten gebliebenen alten Gebäuden gilt als Paradebeispiel des romantischen Historismus. Mehr als 50 Gebäude – von der Staatskanzlei und den benachbarten Ministerien über Museum und Marstall bis hin zu den vielen Funktionalgebäuden wie der Herzoglichen Dampfwäscherei, der einstigen Pferdequarantänestation oder den Theaterwerkstätten ist vieles aus der Blütezeit des Schweriner Fürstenhauses noch im Original erhalten.

All dies bildet im Komplex mit den Großherzoglichen Gärten die Schweriner Bewerbung für die Welterbeliste der Unesco.

Doch es offenbaren sich auch überraschende Bilder aus der Vogelperspektive. Dazu gehört die Industriearchitektur, die in den Göhrener Tannen und in Süd entstanden ist. Wie groß diese Betriebe wirklich sind, zeigt sich aus der Luft.