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Sportpolitik in MV Zuständigkeit wandert vom Bildungs- ins Sozialministerium

Von Iris Leithold | 01.08.2019, 14:48 Uhr

Synergien mit bestehenden Themen wie Ehrenamt, Integration sowie Kinder- und Jugend erhofft

Die Zuständigkeit für den Sport innerhalb der Landesregierung wandert weiter: War zunächst das Innenministerium verantwortlich, wurde der Bereich im Jahr 2016 dem Bildungsministerium zugeschlagen. Drei Jahre später gibt es mit Bettina Martin (SPD) eine neue Bildungsministerin und der Sport wandert weiter zum Sozialministerium. Seit Donnerstag gibt es dort eine «Stabsstelle Sportangelegenheiten», wie Staatssekretär Nikolaus Voss bekanntgab.

Weiterlesen: Sport-Zuständigkeit wechselt in Sozialministerium

Voss sieht demnach viele positive Chancen durch Synergien mit den bestehenden Themen Ehrenamt, Integration sowie Kinder- und Jugend im Sozialministerium. «Tausende Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern vom Breitensport bis zum Spitzensport aktiv. So engagieren sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihren Interessen in den Sportvereinen des Landes.»

Ein Teil des Sports liegt aber immer noch in der Verantwortung des Innenministeriums: die Sportfördergruppe der Landespolizei für Spitzensportler. Ihr gehören unter anderem die Boxerin Eliana Mirije Nebihian und die Seglerin Helena Wanser an, die bei der Junioren-Weltmeisterschaft in diesem Jahr in Slowenien in der 470er Bootsklasse Gold gewann.