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PMC GmbH Rehna investiert eine halbe Million Euro Zahl der Mitarbeiter verdoppeln

Von Michael Schmidt | 14.09.2011, 11:05 Uhr

Das auf die Entwicklung von Leichtbaumaterialien spezialisierte Unternehmen PMC Rehna will die Zahl seiner Mitarbeiter verdoppeln.

Das auf die Entwicklung von Leichtbaumaterialien spezialisierte Unternehmen PMC Rehna will die Zahl seiner Mitarbeiter verdoppeln. "Bis Ende 2013 wollen wir an diesem Standort mit 24 Beschäftigten tätig sein", kündigte Frank Jaeckel gestern in Rehna an. Derzeit investiert das Unternehmen eine halbe Million Euro in den Bau einer neuen Halle. Dadurch wird die Produktionsfläche um 600 Quadratmeter erweitert. "Durch diese größere Halle haben wir die Option, größere Komponenten zu bauen und dann vorkonfektionierte Produkte auszuliefern. Damit gemeint ist zum Beispiel ein einbaufertiges Waggondach in Leichtbauweise mit sämtlichen integrierten Kabeln und Klimarohren", verdeutlicht Frank Jaeckel.

Schon jetzt werden Leichtbauteile aus Rehna in München, Frankfurt, Leipzig und Berlin verwendet, in erster Linie in Zügen sowie U- und S-Bahnen. Auf die Spezialisten aus Rehna sind inzwischen auch namhafte, international agierende Konzerne aufmerksam geworden. Denn durch den Einsatz von leichteren Materialien kann das Gewicht von Schienenfahrzeugen um bis zu 70 Prozent reduziert werden. Der damit einhergehende Energieverbrauch führt auch zu einer verminderten CO<tiefstellen>2</tiefstellen>-Emission. Weitere Chancen für seine Produkte sieht Jaeckel u. a. in der Windkraft- und Automobilindustrie.

Neben der Erweiterung der Produktionsfläche und der Schaffung weiterer Arbeitsplätze will Jaeckel mittelfristig auch den kompletten Hauptsitz des Unternehmens aus dem Raum Hannover nach Rehna verlagern. "Es herrscht hier einfach eine Ärmel-hoch-krempel-Mentalität", sagt Jaeckel.

Im Jahre 2008 hatte sich Jaeckel für den Standort Rehna entschieden. Ausschlaggebend für MV sei nicht die Höhe von Fördergeldern gewesen, sondern weil Stadt, Landkreis und Ministerien auf Zack gewesen seien. Noch heute wartet Jaeckel auf Rückantwort aus zwei weiteren Bundesländern, in denen sich das Unternehmen ansiedeln wollte.