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Energiewende Windparkbetreiber dringen auf raschen Ausbau des Stromnetzes

Von dpa | 03.08.2022, 15:19 Uhr

Unzureichende Netzkapazitäten und extrem lange Genehmigungsverfahren behindern nach Angaben des kommunalen Energieversorgers Wemag (Schwerin) die angestrebte Energiewende hin zu klimafreundlichem Ökostrom aus Wind und Sonne. Das Unternehmen wolle bis 2025 etwa 75 weitere Windräder aufstellen und auch neue Solaranlagen errichten. „Allerdings stehen wir aktuell vor der Herausforderung, dass die Leistung der beantragten Anlagen die installierte Netzleistung um das Fünffache übersteigt. Ohne eine maßgebliche Erweiterung der Netzkapazitäten kann diese Leistung nicht in das Verteilnetz integriert werden“, erklärte Wemag-Vorstand Thomas Murche am Mittwoch in Schwerin. Auch der Projektentwickler Loscon, mit dem die Wemag-Tochter mea südlich von Schwerin nahe der Gemeinde Hoort einen Windpark errichtete, forderte mehr Unterstützung von Politik und Verwaltung. Genehmigungsverfahren dürften nicht länger als 8 bis 13 Jahre dauern.

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