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„Defender 2020“ Wenig Auswirkungen des Nato-Manövers auf MV

Von Frank Pfaff | 28.01.2020, 13:02 Uhr

Der Nordosten sei laut Lorenz Caffier nicht Manövergebiet.

Die für das Frühjahr geplante Nato-Großübung „US Defender Europe 2020“ wird nach den Worten von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) in Mecklenburg-Vorpommern kaum zu spüren sein. Der Nordosten sei nicht Manövergebiet, sondern Transitland für Fahrzeug-Konvois. Schwerlast- und Großraumtransporte seien bislang nicht angekündigt, sagte Caffier am Dienstag in Schwerin.

Kaum Einschränkungen im Verkehr

Die für Ende Februar und Anfang März erwarteten Fahrzeugkolonnen seien nur nachts auf den Autobahnen und Landstraßen unterwegs. Daher würden sich die Einschränkungen im Straßenverkehr voraussichtlich in Grenzen halten, erklärte Caffier. „Defender 2020“ gilt als größte Truppen-Verlegeübung mit Nato-Beteiligung seit 25 Jahren. Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums werden insgesamt rund 37.000 Soldaten aus 18 Nationen daran teilnehmen.

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