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Rostock-Warnemünde Subventionen für Yachthafenresidenz korrekt

Von dpa | 25.08.2011, 11:27 Uhr

Die Subventionen für den Bau der Yachthafenresidenz Hohe Düne in den Jahren 2002 bis 2006 sind aus Sicht des Schweriner Wirtschaftsministeriums korrekt verlaufen.

Die Subventionen für den Bau der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde in den Jahren 2002 bis 2006 sind aus Sicht des Schweriner Wirtschaftsministeriums korrekt verlaufen. Dies geht aus der Antwort des Ministeriums auf einen Fragenkatalog der EU-Kommission hervor. "Grundaussage ist, dass die Förderung beihilferechtlich nicht zu beanstanden ist", hieß es gestern. Weitere Details zu der jüngst verfassten Antwort an Brüssel wurden nicht mitgeteilt.

Die Einschätzung des Ministeriums steht im Widerspruch zur Anklage der Rostocker Staatsanwaltschaft gegen den Investor und Betreiber der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde, Per Harald Løkkevik. Laut der am Dienstag veröffentlichen Anklageschrift wird dem Norweger Subventionsbetrug vorgeworfen. Er soll durch künstliche Aufspaltung des 100-Millionen-Euro-Projektes und falsche Angaben insgesamt rund 13,5 Millionen Euro Fördermittel zu Unrecht bekommen haben. Das Luxushotel war 2005 eröffnet worden.

Løkkevik hatte die Anschuldigungen entschieden zurückgewiesen. Er sitzt mit einer mehrwöchigen Unterbrechung seit Anfang Februar in Untersuchungshaft, laut Staatsanwaltschaft muss deshalb das Hauptverfahren vor dem Landgericht spätestens am 11. Oktober eröffnet sein.