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Büstenhalter Schwerinerin rät zu klassischer Spitze

Von crip | 12.02.2014, 11:18 Uhr

Andrea Tempel vom „Wäschetraum“: Richtige Maße sind wichtig für den Kauf

Jede Frau hat ihn im Schrank – den BH. Viele Modegeschäfte haben bereits Dessous-Abteilungen, dennoch gibt es auch noch spezielle Geschäfte nur für Unterwäsche. „Das liegt daran, dass die Auswahl so immens ist und sich viele Frauen eine Beratung wünschen“, sagt Andrea Tempel vom „Wäschetraum“ in der Lübecker Straße in Schwerin. Dort gibt es Unterwäsche und Bademode in normalen Größen und Unter- sowie Übergrößen.

„Der richtige BH kann nicht einfach nebenbei gekauft werden. Mittlerweile tragen fast 70 Prozent aller Frauen einen Büstenhalter, der eigentlich zu klein ist“, erklärt Andrea Tempel. Als erstes müsse die Oberbrustweite gemessen werden. Das geschieht über der weitesten Stelle der Brust und bestimmt die Größe des Cups. „Verwirrend dabei ist, dass diese in Buchstaben angegeben werden“, sagt die Verkäuferin weiter und zeigt dabei auf verschiedene Modelle. Der Größenverlauf fängt bei A an und endet bei den meisten Wäscheanbietern mit DD (Doppel-D) oder E, für einen überdurchschnittlich großen Busen. „Bei uns gibt es noch die Größen AA, F sowie G“, so die Verkäuferin weiter. Anschließend ist die Unterbrustweite dran. Diese wird direkt unter der Brust gemessen und gibt die Weite des BHs an, erklärt Andrea Tempel. „Beide Zahlen müssen notiert werden. Anhand dieser sucht man sich dann in einer Tabelle seine Größe raus.“ Wer diese Prozedur nicht im Geschäft machen möchte, könne dies zu Hause machen und die Maße mitbringen.

„Es ist egal, wann und wo das Ausmessen gemacht wird. Denn wie bei jedem anderen Kleidungsstück, sollte auch der Büstenhalter vor jedem Kauf anprobiert werden“, sagt die Expertin. Durch die verschiedenen Firmen könne es sein, dass die Größen unterschiedlich ausfallen. Deswegen empfiehlt sie keine Bestellungen über das Internet.

Vor allem Berufstätigen rät Andrea Tempel zum Kauf eines T-Shirt-BHs. „Er hat keine Konturen oder Spitze, die unter der Bluse oder dem T-Shirt durchschimmern. Ansonsten kann das schon unangenehm sein“, sagt sie schmunzelnd. Beliebt seien weiterhin die klassischen Bügel-BHs mit Spitze, „die natürlich einfach hübsch aussehen und den Busen in Form bringen.“ In Mode kommen ihrer Meinung nach nun wieder die BHs ohne Bügel, die angenehmer zu tragen sind.

Für den Valentinstag hingegen scheint Unterwäsche nicht mehr in Mode zu sein. „Viel lieber gehen die Leute essen und genießen den Abend in Zweisamkeit, als dass sie Unterwäsche verschenken.“