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Schwerin Schwerin begrenzt Kapazität der Schulen

Von tiwe | 19.02.2011, 09:24 Uhr

Die Schweriner Stadtpolitik will die Aufnahmekapazität in den öffentlichen Grundschulen der Landeshauptstadt festschreiben und damit einer Vorgabe des Schulgesetzes folgen.

Entsprechend muss das Raumnutzungskonzept in den einzelnen Schulgebäuden angepasst werden. Das Thema wird derzeit in den Fachausschüssen der Stadtvertretung diskutiert.

2116 Schüler können an den Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt unterrichtet werden. Die Kapazität der Heinrich-Heine- und der Fritz-Reuter-Grundschule beträgt jeweils 260 Schüler. In der Friedensschule, der Grundschule Lankow und der Nils-Holgersson-Grundschule ist jeweils Platz für 312 Mädchen und Jungen. 234 Schüler können an der Astrid-Lindgren-Schule und der Grundschule am Mueßer Berg lernen. In der John-Brinckman-Grundschule können 192 Kinder aufgenommen werden.

Die städtischen Grundschulen haben in der Regel zwei bis drei Parallelklassen oder entwickeln sich je nach Nachfrage dorthin. "Da in vielen Schulen auch der Hort im Schulgebäude integriert ist, stößt die Zielstellung ,Schule und Hort unter einem Dach vor allem im Innenstadtbereich an ihre Grenzen", so Schuldezernent Dieter Niesen. "Hier bemühen wir uns um akzeptable Lösungen wie beispielsweise an der Heinrich-Heine-Grundschule. Ein freier Kita-Träger konnte dort in seiner Einrichtung in der Nähe der Schule die Kapazitäten für zwei neue Hortgruppen schaffen."