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Nach Eurofighter-Absturz bei Malchow Schwere Technik soll bei der Bergung der Flugzeugwracks helfen

Von Redaktion svz.de | 27.06.2019, 14:35 Uhr

Komplizierter Abtransport der abgestürzten Eurofighter. Wrackteile sollen in Laage untersucht werden.

Die Bundeswehr bereitet den Abtransport der beiden Eurofighter-Wracks bei Nossentiner Hütte (Mecklenburgische Seenplatte) vor. Es würden schwere Räum- und Bergegeräte an die Unfallstellen gebracht, sagte ein Sprecher der Bundesluftwaffe am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Verladung der Wracks gefährlich

Anschließend werde die schwere Technik einsatzbereit gemacht. „Die Bergung soll in den kommenden Tagen beginnen“, sagte der Sprecher. „Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit.“ Experten der Luftwaffe hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass die Verladung der Flugzeugwracks kompliziert und gefährlich sein könne, da man nicht wisse, welche Stoffe freigesetzt werden. Die Unfallstellen sind weiträumig abgesperrt.

Unfallursache noch unklar

Die Rümpfe der Maschinen sollen zusammen mit gefundenen Teilen in Laage genau untersucht werden, um die Unfallursache zu ermitteln. Ein Eurofighter wiegt leer etwa 11 Tonnen, ist 16 Meter lang und hat eine Flügelspanne von 11 Metern. Die beiden Maschinen waren am Montag zusammengestoßen und abgestürzt. Ein 27-jähriger Pilot starb, der zweite konnte sich per Fallschirm retten und überlebte.

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