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Mecklenburg-Vorpommern Schweinswalbaby «Mimi» in Fischernetz gestorben (Kopie 1)

Von Redaktion svz.de | 01.10.2011, 10:28 Uhr

Stralsund (dpa/mv) - Das vor drei Monaten aus einer Baggerschaufel bei Rostock gerettete Schweinswalbaby «Mimi» ist tot. Ein Fischer habe das Junge in seinem Netz vor Warnemünde gefunden, teilte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, Harald Benke, am Samstag mit. Bei dem Tier handele es sich mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit um das Weibchen, das Anfang Juli am Ostseestrand von Dierhagen (Kreis Vorpommern-Rügen) gerettet wurde. Es hatte damals zweieinhalb Tage in einer mit Meerwasser gefüllten Baggerschaufel überlebt. Die Retter gaben ihm den Namen «Mimi» und setzten es einen Kilometer vor der Küste wieder aus. Es sei eine Sensation, so Benke weiter, dass das Walbaby drei Monate überlebt habe. Der Säugling müsse seine Mutter oder sie ihn im Meer wiedergefunden haben. Denn ohne Muttermilch wäre das Junge nach ein bis zwei Wochen verhungert.

Stralsund (dpa/mv) - Das vor drei Monaten aus einer Baggerschaufel bei Rostock gerettete Schweinswalbaby «Mimi» ist tot. Ein Fischer habe das Junge in seinem Netz vor Warnemünde gefunden, teilte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, Harald Benke, am Samstag mit. Bei dem Tier handele es sich mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit um das Weibchen, das Anfang Juli am Ostseestrand von Dierhagen (Kreis Vorpommern-Rügen) gerettet wurde. Es hatte damals zweieinhalb Tage in einer mit Meerwasser gefüllten Baggerschaufel überlebt. Die Retter gaben ihm den Namen «Mimi» und setzten es einen Kilometer vor der Küste wieder aus. Es sei eine Sensation, so Benke weiter, dass das Walbaby drei Monate überlebt habe. Der Säugling müsse seine Mutter oder sie ihn im Meer wiedergefunden haben. Denn ohne Muttermilch wäre das Junge nach ein bis zwei Wochen verhungert.