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Stralsund Schiffbauer protestieren vor insolventer P+S-Werft

Von Redaktion svz.de | 27.02.2014, 11:09 Uhr

Etwa 300 Schiffbauer der insolventen Stralsunder P+S-Werft haben am Donnerstag für den Erhalt des Schiffbaus in der Hansestadt demonstriert.

Zugleich kündigten sie schärfere Protestaktionen - einen „Plan B“ - an, wenn bis Ende März der Verkaufsprozess keine Fortschritte erzielt habe. Die Zeit dränge, sagte der Bevollmächtigte der IG Metall, Guido Fröschke. „Wenn die Schiffbauer weggehen, kann man auch keine Werft mehr betreiben.“ Derzeit sind noch rund 400 Schiffbauer in Stralsund mit dem Bau der DFDS-Transportschiffe beschäftigt. Die Schiffe sollen bis Mai fertig sein. Seit Donnerstag steht ein symbolisches Rettungsschiff der Gewerkschaft vor dem Werfttor. Es solle die Landesregierung an ihre Zusage erinnern, den Standort erhalten zu wollen, sagte Fröschke.