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A20 bei Wismar Risse im Asphalt und Brückenschaden: Autobahn wird erneuert

Von Iris Leithold | 01.02.2019, 13:12 Uhr

Autofahrer müssen sich in diesem Jahr auf der A20 bei Wismar auf Behinderungen einstellen.

Autofahrer müssen sich in diesem Jahr auf der A20 bei Wismar auf Behinderungen einstellen. Einer der ältesten und meistbefahrenen Abschnitte der Ostseeautobahn, das aus dem Jahr 1997 stammende Stück zwischen den Anschlussstellen Wismar-Mitte und Zurow (Landkreis Nordwestmecklenburg), werde saniert, teilte das Verkehrsministerium am Freitag in Schwerin mit.

Arbeiten sollen bis Juni 2019 dauern

Nachdem im vergangenen Herbst die Fahrbahndecke zwischen Wismar-Mitte und dem Autobahnkreuz Wismar in Richtung Stettin erneuert wurde, soll nun von Mitte Februar an zwischen dem Autobahnkreuz und Zurow gebaut werden. Die Arbeiten auf dem 5,8 Kilometer langen Abschnitt sollen bis Juni 2019 dauern. Die Fahrbahndecke müsse grundhaft erneuert werden. Sie habe Risse.

Während der eigentlichen Bauarbeiten ab Ende Februar soll der Verkehr eingeengt vierspurig rollen. Zur Einrichtung der Baustelle werde ab 11. Februar der Verkehr in Richtung Stettin auf nur einer Spur vorbeigeführt. Voraussichtlich im April/Mai sollen im Zuge der Arbeiten die Abfahrten am Autobahnkreuz Wismar vorübergehend gesperrt werden.

Kosten belaufen sich auf knapp 21 Millionen Euro

Von Juni bis Dezember sei dann die Erneuerung der Fahrbahn in der Gegenrichtung (Richtung Lübeck) dran, hieß es weiter. Dabei müsse zudem die Talbrücke „Greese“ instandgesetzt werden. Auch während der Sommerferien soll gearbeitet werden. Täglich rollen laut Ministerium 35 000 bis 40 000 Fahrzeuge bei Wismar über die A20. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme beliefen sich auf knapp 21 Millionen Euro, die der Bund trage.

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