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Rust Nur zwei waren schöner

Von Volker Knopf | 14.02.2010, 07:56 Uhr

Am Ende hatte Miss Berlin, Anne Julia Hagen, bei der Miss-Germany-Wahl am Samstagabend im Europapark Rust die Nase vorn.

Sie setzte sich gegen 21 Kandidatinnen durch und darf sich nun neben dem begehrten Titel unter anderem über ein Hybrid-Auto, zahlreiche repräsentative Termine sowie diverse Reisen freuen.

Eine sehr gute Figur im badischen Rust bei Freiburg machte aber auch die amtierende Miss Mecklenburg-Vorpommern, Reingard Hagemann, aus Schwerin. Beinahe hätte sie die Krone in Empfang nehmen dürfen, landete am Ende aber doch auf Rang drei.

Von der Glamour-Welt vor und hinter den Kulissen der Wahl zeigte sich die 24-Jährige sehr angetan. "Es hat super Spaß gemacht. Man weiß ja nie, wer am Ende gewinnt und wie der Geschmack der Jury aussieht. Insgesamt war das einfach eine ganz tolle Erfahrung. Ich gönne der Miss Berlin den Titel in jedem Fall von Herzen."

In Abendgarderobe, im Bikini und bei einer Interview-Runde hatten sich die jungen Frauen zuvor dem Publikum sowie der Promi-Jury präsentiert. Unter anderem Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer, Schönheitschirurg Professor Werner Mang, TV-Moderatorin Gundis Zambo, die Schauspielerin Ursula Karven und der frühere CDU-Bundesgeschäftsführer Laurenz Meyer saßen in der 22-köpfigen VIP-Jury, deren Votum am Ende über das Sieger-Krönchen entschied.

In einem so genannten Missen-Camp in Ägypten wurden die jungen Frauen zehn Tage lang auf ihren Auftritt bei dem Wettbewerb, der seit 1927 veranstaltet wird, vorbereitet. "Ägypten war einfach wunderschön. Wir hatten ganz super Wetter. Es hat einfach riesigen Spaß gemacht", betonte Miss-Mecklenburg-Vorpommern Reingard Hagemann.

Auch dem viel zitierten Zickenkrieg hinter den Kulissen des Model-Contests erteilte sie eine Absage. Von bösem Blut unter den Miss-Anwärterinnen bekam der bekennende Achterbahn-Fan, der damit im Europapark bestens aufgehoben war, nichts mit. "Wir haben uns eigentlich alle ganz wunderbar verstanden. Wir sind ein echtes Team geworden, so blöd das klingt", meinte die Studentin, die am Wochenende auch fleißig Werbung für ihr Bundesland machte. So schwärmte sie etwa vom Schweriner Schloss und seiner Romantik oder dem Ostsee-Strand .

Im Vorfeld der Miss Germany Wahl hatten sich über 6500 junge Frauen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren bei diversen Landeswahlen Hoffnungen auf die Krone 2010 gemacht. Nach der Wahl war naturgemäß erst einmal Party angesagt. Bis in die Morgenstunden feierte die Miss Meck-Pom mit ihren Miss-Kolleginnen und der Familie im glamourösen Ambiente des Berlin-Palasts im Europapark.