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Diskussion um Katzensteuer Minister Backhaus lehnt Katzensteuer ab

Von epd | 24.01.2017, 21:00 Uhr

Die unkontrollierte Vermehrung freilebender Tiere soll besser eingedämmt werden.

Die Einführung einer Katzensteuer wird von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) strikt abgelehnt. Damit würden nur diejenigen bestraft, „die verantwortungsbewusst und liebevoll mit ihren Tieren umgehen“, sagte Backhaus gestern in Schwerin. Geld allein könne das Problem nicht lösen.

Wer sich eine Katze anschafft, übernehme damit eine Verantwortung, die möglicherweise bis zu 15 Jahre andauert. „Wir müssen an die Tierhalter appellieren.“ Wichtig sei, eine unkontrollierte Vermehrung freilebender Katzen durch Kastration einzudämmen.

Der Bundessprecher der Grünen Jugend, Moritz Heuberger, hatte eine Katzensteuer angeregt. In Deutschland leben rund 13 Millionen Katzen.

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