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Mecklenburg-Vorpommern Lockerungen der Corona-Verbote - Was ändert sich bei uns?

Von Marc Niedzolka/dpa | 12.06.2020, 09:45 Uhr

Die Landesregierung hat sich diese Woche auf zahlreiche Maßnahmen verständigt. Sie sollen überwiegend am Montag in Kraft treten. Eine Übersicht.

Die getroffenen Maßnahmen machen sich in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens bemerkbar. Wir nehmen die wichtigsten unter die Lupe.

Tourismus:

Tagestouristen müssen nach wie vor draußen bleiben und müssen mit einem Bußgeld rechnen. Von Montag an dürfen Hotels wieder alle Betten belegen. Zuvor waren es nur 60 Prozent.

Kultur: 

Konzerthäuser und Theater dürfen bereits von Samstag an wieder Gäste empfangen. Die Mindestabstände müssten jedoch zwischen den Besuchern eingehalten werden.

Veranstaltungen:

Von Montag an soll die Obergrenze für Veranstaltungen im Freien auf 300 Teilnehmer erhöht werden. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 100 Personen zusammenkommen. Familienfeiern mit bis zu 50 Gästen sollen von dort an möglich sein.

Freizeit:

Hallen- und Spaßbäder dürfen von Montag an mehr Besucher empfangen. Vorrang hatten zuvor Schul- und Vereinssport und Schwimmkurse. Freibäder in MV dürfen bereits seit dem 25. Mai wieder öffnen. Fitnessstudios, Sporthallen, Tanz- und Yogastudios sind unter Auflagen ebenfalls bereits geöffnet. Die Landesregierung hatte ebenfalls die Öffnung von Zirkussen und Spielhallen zum Wochenbeginn angekündigt. Clubs und Diskotheken müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Bars:

Bars und Kneipen dürfen von Montag an wieder öffnen. Wie Restaurants und Cafés dürfen diese dann bis Mitternacht ihre Lokalitäten aufmachen.

Schulen:

Alle Schüler Mecklenburg-Vorpommerns sollen zu Beginn des neuen Schuljahrs Anfang August wieder jeden Tag zur Schule gehen können. Vorbehaltlich der Entwicklung der Infektionszahlen soll dann auch die 1,50-Meter-Abstandsregel aufgehoben werden. Die Schüler starten am Montag in ihre letzte Schulwoche vor den Sommerferien.

Horte:

Die Schulhorte sollen in den Sommerferien eine reguläre Ferienbetreuung von täglich sechs Stunden pro Kind anbieten.

Kontaktbeschränkungen:

Partys sollen im öffentlichen Raum weiterhin nicht gefeiert werden. Allerdings dürfen sich bereits bis zu zehn Menschen mehrerer Haushalte wieder an öffentlichen Orten treffen. Somit können sich beispielsweise zehn Freunde aus zehn verschiedenen Haushalten in einem Park treffen. Zuvor waren nur Treffen unter Angehörigen zweier Haushalte im öffentlichen Raum möglich.