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Selfie-Fragebogen Lisa Maria Potthoff: Die Kita hatte gerade wieder auf – und dann das!

Von Daniel Benedict | 03.08.2020, 07:40 Uhr

In der neuen „Leberkäsjunkie“-Folge hat Lisa Maria Potthoff ein Kind. Im realen Leben hat sie Sorgen in der Kita.

Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Lisa Maria Potthoff. In der neuen Folge der ARD-Reihe „Leberkäsjunkie“ spielt sie die Halb-Ex-Freundin des Provinzpolizisten Franz (Sebastian Bezzel) – und schenkt ihm ein Kind. Der Film ist am Montag, 3. August 2020, um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen.

Frau Potthoff, wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Hervorragend.

Was ist die schlimmste Eigenschaft von Menschen Ihres Berufs?

Narzissmus.

Was können/konnten Ihre Großeltern, was Sie nicht können?

Mehlschwitze.

Mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

Mit zwei Kaninchen und leider immer mal wieder mit Läusen. Berliner Kitas funktionieren anscheinend nicht ohne. Alle paar Monate reibe ich den Kopf eines meiner Kinder mit diesem blöden Shampoo ein. Dann war erstmal Corona-bedingt Ruhe vor diesen Biestern. Aber zwei Tage nach Öffnung der Kita für den Regelbetrieb hing schon wieder ein „Wir haben Läuse“-Schild am Eingang.

Was verkneifen Sie sich?

Menschen darauf hinzuweisen, dass es einen Unterschied zwischen „das“ und „dass“ gibt. Dass es keine Steigerung von „einzig“ und keinen „Linkshändler“ gibt.

Was ist das Letzte, das Sie wider besseres Wissen gemacht haben?

Meinen Kindern liebevoll erklärt, warum zu viel Zuckerkonsum ungesund ist. Warum gesunde Ernährung wichtig für unsere Gesundheit ist. Ein einfaches „Nein“ wäre effizienter gewesen.

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Blumen und ganz viel grün....

Was ist das Beste, das über Sie in Social Media geschrieben wird?

Über meine Figur in Sarah Kohr: „Sie kann raufen wie ein Kerl.“

Sind Sie aus eigener Kraft so schön oder haben Sie was machen lassen?

Aus eigener Kraft mit der Hilfe von der besten Kosmetiklinie der Welt.

Welche Lüge gebrauchen Sie am häufigsten?

Freu mich.

Bei welchem Buch haben Sie mittendrin aufgegeben?

Ich habe bei „Der bleiche König“ von David Foster Wallace schon beim Vorwort des Übersetzers aufgegeben.

Was bringt Sie zum Weinen?

Bei „Bitte melde dich!“ (gibt es das überhaupt noch?) breche ich alle Rekorde und weine gerne mal schon bei der ersten Großaufnahme der Tochter, die ihren vermissten Vater wahrscheinlich in Bolivien vermutet.

Welche Interview-Frage können Sie nicht mehr hören?

Wie vereinbaren Sie als Frau Familie und Beruf?

Wie möchten Sie sterben?

Alt, schnell und schmerzfrei.

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