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Fördermittelanträge für zahlreiche Gemeinden gestellt Landkreis entscheidet über Weiterbau

Von Sabine Uhlig | 28.12.2010, 11:23 Uhr

Das Amt Sternberger Seenlandschaft hat seine Hausaufgaben gemacht. Rechtzeitig wurden für Projekte in verschiedenen Amtsgemeinden Fördermittelanträge an den Landkreis Parchim gestellt.

Das Geld wird über das europäische Förderprogramm Eler ausgereicht.
Entscheiden wird der Landkreis allerdings erst im ersten Quartal des kommenden Jahres über diese Anträge und was ganz oben auf der Prioritätenliste steht. "Kommt grünes Licht, so muss dann auch noch geklärt werden, ob in den jeweiligen Gemeinden genügend Eigenmittel vorhanden sind", unterstreicht Amtsverwaltungschef Jochen Quandt.

Die aktuelle Förderperiode des Eler-Programmes dauert bis 2013. (Nähreres lesen Sie im nebenstehenden Kasten).

Fördermittelanträge wurden für folgende Projekte gestellt:

Gemeinde Blankenberg: Die 2010 beantragten Verweileinrichtungen in Blankenberg und Penzin wurden in das Jahr 2011 übernommen. Als weitere Maßnahme wurde der Ausbau des Lindenweges in Blankenberg beantragt.

Gemeinde Borkow: Der Ausbau der Ortslage Woserin wurde in das Planjahr 2011 übernommen.

Gemeinde Kobrow: Die für 2010 beantragte energetische Sanierung und strukturelle Raumanpassung des Gemeindehauses in Kobrow wurde in das kommende Jahr übernommen.

Gemeinde Kuhlen-Wendorf: Der zweite Bauabschnitt des Ausbaus der Straße zwischen Müsselmow und Zaschendorf wurde beantragt.

Stadt Sternberg: Komplettsanierung des Rundwanderweges um die Sternberger Altstadt (Mühlentor bis Bahnhofstraße). 2011 soll der erste Bauabschnitt erfolgen (Gummisteig mit Verweileinrichtungen) .

Ob eines oder mehrere dieser Vorhaben verwirklicht werden können, hängt davon ab, ob es die Maßnahmen auf die Prioritätenliste des Landkreises schaffen und wie viel Fördermittel dafür bereitgestellt werden. Und natürlich ob die Eigenmittel der jeweiligen Gemeinde ausreichen.

"Mit der Verwirklichung all dieser ausstehenden Maßnahmen haben wir im Amt Sternberger Seenlandschaft

einen großen Teil unserer Infrastruktur in Ordnung gebracht und modernisiert. In den kommenden Jahren wird sich der Schwerpunkt hier deutlich verschieben", unterstreicht Jochen Quandt. Fördergelder müssten dann verstärkt für die vorbeugende Instandhaltung und die Reparatur eingesetzt werden. Beispielsweise in die Sanierung von Banketten an den Straßenrändern. Diese Verschiebung der Schwerpunkte gelte übrigens für alle Förderprogramme, beispielsweise den ländlichen Wegebau und auch bei der Dorferneuerung.