Ein Angebot des medienhaus nord

Klecks hörte sich um wie bei Erstklässlern das Schuljahr angelaufen ist Lachende Gesichter und Null-Bock-Situationen

Von Lea Dvorak | 14.10.2011, 11:45 Uhr

Vom Schuljahresbeginn bis zu den Herbstferien ist es immer ein "ganz schöner Ritt" für die Schüler. Die oberen Klassen sind im Stress, währenddessen lernen die Schulanfänger Buchstaben.

Vom Schuljahresbeginn bis zu den Herbstferien ist es immer ein "ganz schöner Ritt" für die Schüler. Die oberen Klassen sind wieder im Stress und haben schon so manch schwierige Arbeit geschrieben. Währenddessen lernen die Schulanfänger die Buchstaben, rechnen mit kleinen Zahlen oder lesen aus der Fibel. Klecks traf sowohl drei Schüler der Oberstufe als auch drei Erstklässler, die über die Schule und den Unterricht erzählten

Dass die Freude am Lernen nach einer bestimmten Zeit aufhört, merkt man bei den Größeren vor allem an der Haltung im Unterricht. Nach einer Weile fällt den Schülern das Konzentrieren schwer und sie hören auf, dem Unterricht zu folgen. Oft kommt es zu Ablenkungen und Null-Bock-Situationen.

Die Grundschüler haben damit weniger Probleme. Sie lernen das Schreiben, Rechnen und Lesen. Zudem wird die Stunde durch Malen, Rätseln und andere Auflockerungen entspannter. Doch manchmal hapert es am Stillsitzen. Aaron Karmann aus der Inselseeschule Güstrow: "Wenn ich mich nicht mehr konzentrieren kann, leg’ ich meinen Kopf auf die Bank, um ein bisschen auszuruhen." Trotzdem empfinden Schüler den Unterricht als interessant. Maja Podack berichtet: "Meine Lieblingsfächer sind Deutsch und Werken. Ich mag gerne basteln und schreiben finde ich richtig toll." Angespornt werden die Kinder, dass sie für gut gemachte Hausaufgaben einen Stempel bekommen. Janek Schulz erklärte Klecks, dass es für richtige Hausaufgaben ein lachendes Gesicht oder ein Bienchen gibt, auf die er sich immer riesig freut.

Doch warum können sich die Größeren nicht so für Schule und das Lernen begeistern? Sophie Godemann, Schülerin des John-Brinckman-Gymnasiums: "Die Schulanfänger haben noch Spaß am Lernen, weil für sie ein neuer Lebensabschnitt beginnt und sie genaue Vorstellungen haben, was man in der Schule lernen soll."

Maike Schneider ging und geht gern zur Schule. Bei ihr ist es das Lernen aber fachspezifischer geworden. Sie liebt Kunst und Musik, da diese Fächer viel Freiraum für Kreativität bieten und das Lernen nicht allzu anstrengend ist.

Marlene Michel fügt hinzu: "Es hängt aber auch noch vom Lehrer ab wie interessant er den Unterricht gestaltet." Die Lernbereitschaft sei nicht so groß, weil das Interesse auch verloren gehe oder andere Interessen gebildet würden. Oft fragen sich die Schüler, wofür sie das Stoffgebiet brauchen und warum es nicht reicht Grundkenntnisse zu haben. Der kleine Aaron Karmann gibt aber den Größeren diesen Hinweis: " Es ist wichtig zu lernen, damit man in der Schule gut sein kann."