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Verdacht der Urkundenfälschung Kurz vor Auktion: Angebliche Hitler-Gemälde beschlagnahmt

Von afp | 07.02.2019, 14:50 Uhr

Insgesamt seien 63 Gemälde mit Signaturen wie "A.H." oder "A. Hitler" beschlagnahmt worden.

Kurz vor einer geplanten Auktion von angeblich von Adolf Hitler gemalten Bildern in Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft den größten Teil der Werke beschlagnahmt. Es seien insgesamt 63 Gemälde mit Signaturen wie "A.H." oder "A. Hitler" beschlagnahmt worden, von denen 26 am Samstag hätten versteigert werden sollen, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Donnerstag entsprechende Informationen der "Süddeutschen Zeitung". Zudem sei gegen Unbekannt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des versuchten Betrugs eingeleitet worden.

Expertisen sollen könnten auch gefälscht worden sein

Das Auktionshaus kooperierte den Angaben zufolge mit den Ermittlern und gab die Bilder freiwillig ab. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass Expertisen, die die Echtheit der Bilder belegen sollen, ebenfalls gefälscht sind. Die Ermittler wollen nun die Echtheit prüfen. Sollte sich der Verdacht auf Fälschungen erhärten, soll in der bisherigen Besitzerkette geprüft werden, wer worüber Bescheid wusste. Bei weiteren fünf für Samstag zur Versteigerung vorgesehenen Bildern gebe es keinen Fälschungsverdacht, hieß es.