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Schwerin Kriegswaffe bei Polizist: Staatsanwalt fordert zwei Jahre und zehn Monate Haft

Von iris Leithold | 18.12.2019, 12:35 Uhr

Die Verteidigung des 49-Jährigen plädiert auf eine Bewährungsstrafe. Im seinem Haus waren bei einer Razzia im Juni 2019 eine Maschinenpistole sowie weitere Waffen und mehr als 30 000 Schuss Munition gefunden worden.

Für einen ehemaligen Scharfschützen des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Mecklenburg-Vorpommern hat die Staatsanwaltschaft zwei Jahre und zehn Monate Haft wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz gefordert.

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Im Haus des 49-Jährigen waren bei einer Razzia im Juni 2019 eine Maschinenpistole der Marke Uzi mit Schalldämpfer sowie weitere Waffen und mehr als 30 000 Schuss Munition gefunden worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, die Waffen und Munition für eine Prepper-Gruppe gehortet zu haben, die sich auf den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung vorbereiten wollte.

Gegen zwei Mitglieder dieser Prepper-Gruppe ermittelt der Generalbundesanwalt wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. In diesem Verfahren wird der Angeklagte als Zeuge geführt. Er hat die ihm vorgeworfenen Taten im Verlauf des Prozesses gestanden.