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Bundesweiter Warntag am 10. September Wie Deutschland den Katastrophenfall proben will

Von dpa | 22.07.2020, 20:15 Uhr

Am 10. September probt Deutschland den Katastrophenfall – warum?

Am 10. September gibt es erstmals seit der Wiedervereinigung wieder einen bundesweiten Katastrophen-Warntag. Dazu werden in ganz Deutschland Sirenen heulen, Warn-Apps piepen, Rundfunksender ihre Programme unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen, wie der Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Mittwoch in Schwerin sagte. Er hatte im Vorjahr einen entsprechenden Vorschlag in die Konferenz der Innenminister eingebracht und dafür die Unterstützung seiner Amtskollegen erhalten.

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Warnmeldungen sollen richtig verstanden werden

"Die Fähigkeit der Bevölkerung, Warnmeldungen und deren Zielrichtung zu verstehen, ist derzeit in Deutschland nicht ausreichend ausgeprägt. Die Bürgerinnen und Bürger für die Warnung vor gefährlichen Ereignissen zu sensibilisieren, ist eine wichtige und ebenso schwierige Aufgabe", erklärte Caffier. Es müsse sichergestellt werden, dass Warnmeldungen richtig verstanden werden, um dann auch richtig handeln zu können. Der Warntag diene aber auch dazu, die vorhandenen technischen Systeme flächendeckend zu testen.

Der Minister verwies auf die nun freigeschaltete Internet-Seite www.bundesweiter-warntag.de, die Informationen zum Warntag enthalte, der künftig jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinde. Eine Länderkarte biete zudem einen Überblick über Regelungen zur Warnung in den einzelnen Bundesländern.

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