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Mecklenburg-Vorpommern Jugendliche lassen NPD draußen

Von Redaktion svz.de | 20.09.2009, 06:26 Uhr

Berlin/Schwerin (dpa) • Ginge es nach den Wählern von morgen in MV, würden CDU/CSU bei der Bundestagswahl das Rennen machen.

Beim zweiten bundesweiten Wahlprojekt "U18" simulierten rund 125 000 Jugendliche am Freitag die Bundestagswahl in einer Woche. Im Nordosten waren am Samstag 28 der 30 Wahllokale mit zusammen 2124 Stimmen ausgezählt. Dabei lag die Union mit 24,2 Prozent vorne, gefolgt von den Grünen mit 19,4, der SPD mit 17,5 und der Linken mit 15,8 Prozent. Die rechtsextreme NPD konnte bei den Jugendlichen nicht landen und blieb mit 4,9 Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Bundesweit stimmten die meisten "U18"-Teilnehmer für die SPD. Nach der vorläufigen Endauswertung lagen die Sozialdemokraten mit 20,4 Prozent ganz knapp vor den Grünen mit 19,9 und der Union mit 19,3 Prozent. Die Linke erreichte 10,4 Prozent.