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Schwerin: Nahverkehr gestärkt Ja zu Bussen auf dem Boulevard

Von tiwe | 30.09.2011, 12:04 Uhr

Während der Umbauphase des Marienplatzes nächstes Jahr sollen die Busse der Linien 10 und 14 wie vom Nahverkehr vorgeschlagen durch die Mecklenburgstraße fahren.

Während der Umbauphase des Marienplatzes im kommenden Jahr sollen die Busse der Linien 10 und 14 wie vom Nahverkehr vorgeschlagen durch die Mecklenburgstraße fahren. Das fordern der Seniorenbeirat, der Verein Haus der Begegnung und der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt in einer gemeinsamen Erklärung.

"Das ist - wenn die Fahrt einer Linie nicht unterbrochen werden soll - die einzig vernünftige Lösung", heißt es in der von Manfred Rehmer, Wilfried Kroh und Armin Blumtritt unterzeichneten Erklärung. "Die Fahrgäste - auch und besonders Menschen mit einer Behinderung bzw. ältere Bürger - müssen nicht aussteigen, um dann nach Bewältigung einer nicht unerheblichen Wegstrecke zu Fuß wieder einzusteigen. Zeitlich gibt es kaum Verzögerungen. Und: Die ganze Sache ist finanziell die günstigste."

Sie seien auch davon überzeugt, dass die Belästigung in der Mecklenburgstraße zumutbar bleibe und dass alle Sicherheitsvoraussetzungen getroffen würden. Sowohl der Behindertenbeirat und der Seniorenbeirat als auch das Haus der Begegnung stimmen dieser Lösung daher zu und bringen ihre Überzeugung zum Ausdruck, sich für eine vorteilhafte Variante ausgesprochen zu haben. Das Fazit der Drei: "Es ist doch nur vorübergehend und dann haben wir einen ganz modernen und barrierefreien Marienplatz."

Voraussichtlich im April soll die Sanierung des Marienplatzes erfolgen. Straßenbahnen können einspurig den Platz queren, Busse müssen umgeleitet werden. Bei einer Telefonumfrage hatte sich eine Mehrheit gegen die geplante Busfahrt auf dem Boulevard ausgesprochen.