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Redefin Hengstparade: Gute Bilanz für 2011

Von Mayk Pohle; | 27.09.2011, 11:56 Uhr

Keine Euphorie aber zufriedene Gesichter bei den Aktiven und Verantwortlichen gab es auf dem sonntäglichen Empfang im Landgestüt nach der letzten der diesjährigen Hengstparaden.

Keine Euphorie aber doch rundum zufriedene Gesichter bei den Aktiven und Verantwortlichen gab es auf dem sonntäglichen Empfang im Landgestüt nach der letzten der drei diesjährigen Hengstparaden. Zuvor war bei Kaiserwetter die sehr gut besuchte Parade nach vier Stunden mit dem wilden Ausritt der Lützower Jäger zu Ende gegangen. Am Sonntag wurden auch die meisten Besucher registiert. Ingesamt gab es eine gute Nachfrage, ohne dass man ausverkauft war. Insofern entsprachen die von Landwirtschaftsminister Till Backhaus als Hausherren des Gestütes verkündeten 15 000 Besucher wohl auch den Erwartungen. Zugleich ist der Zuspruch eine gute Basis für das kommende Jubiläumsjahr. 2012 wird das Landgestüt 200, und das soll sich natürlich auch auf die Hengsparaden auswirken. Backhaus wünschte sich bei der Gelegenheit natürlich eine noch bessere Auslastung im Jubiläumsjahr.

Natürlich hatte es zu früheren Zeiten ganz andere Zuschauerzahlen gegeben, doch da waren auch vier Hengstparaden hintereinander veranstaltet worden. Zum anderen hatte sich im Laufe der Jahre immer mehr gezeigt, dass man mit mehrstündigem Programm auch nur einen Teil der Bevölkerung ansprechen kann. In diesem Jahr hat es nun etliche kleine Veränderungen gegeben, die langfristig die Zukunftsfähigkeit der Traditionsveranstaltung sichern sollen. So konnte mit Hilfe der Sponsoren eine deutlich verbesserte Betreuung für Kinder angeboten werden. Auch wenn sie in diesem Jahr noch nicht massenhaft angenommen wurde, so hat sich auch die Wiedereinführung der Stehplätze positiv bemerkbar gemacht. Zugleich wurde die Zahl der Tribünen reduziert, was zugleich auch die Kosten reduziert hat. Die etwas verlängerte Pause hat den Anbietern auf dem Gelände die Geschäftsmöglichkeiten verbessert. Und nicht zuletzt wurde beim Programm sorgsam darauf geachtet, eine Ausgewogenheit zwischen neuen und bewährten Programmteilen zu erhalten. Und selbst seit Jahren bekannte Nummern sind immer wieder nur durch aufwändiges Training zu erreichen.

Till Backhaus, der nach Lage der Dinge Hausherr im Gestüt bleiben wird, sprach von großen Erwartungen für die Zukunft, bedankte sich bei allem, vor allem bei den vielen regionalen Sponsoren, und verwies auf die Zukunft. Die sei durch die bereits begonnenen Neubauten der Stallanlagen bereits sichtbar. Es werde auch in Zukunft nicht sein Gestüt sein aber als Verantwortlicher werde er sich weiter dafür einsetzen, dass das Gestüt mit den dafür nötigen Mitteln ausgestattet werde.