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Ermittlungen in Stralsund Havarierter Verkaufskutter zum Seehafen geschleppt

Von dpa | 30.01.2019, 11:49 Uhr

Das rund 14 Meter lange Verkaufsschiff wurde am Mittwoch vom Stadthafen zum zwei Kilometer entfernten Seehafen geschleppt.

Die Wasserschutzpolizei hat ihre Ermittlungen zur genauen Ursache für das Sinken des Fischkutters „Anja“ in Stralsund fortgesetzt. Das rund 14 Meter lange Verkaufsschiff wurde am Mittwoch vom Stadthafen zum zwei Kilometer entfernten Seehafen geschleppt, wie ein Polizeisprecher sagte.

Dort soll es per Schwerlastkran aus dem Wasser gehoben, dann an Land aufgebockt und noch einmal genauer untersucht werden. Wann mit einem Ergebnis zur Ursache der Havarie gerechnet wird, sei unklar.

Ursache soll Plankendefekt sein

Das etwa 40 Tonnen schwere Schiff war in der Nacht zu Sonntag im Stadthafen gesunken und war am Dienstag wieder gehoben worden. Verletzt wurde niemand.

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Nach Angaben des Schiffseigentümers wurde im unteren Bereich des Kutters von innen eine defekte Planke gefunden, an der Wasser eingesickert sein könnte. Der 1965 gebaute Holzkutter lag seit zehn Jahren als schwimmender Imbissstand im Stadthafen, hat aber auch noch einen eigenen Motor. Die Polizei erklärte mehrfach, bisher gebe es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.