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Ermittlungen in Hagen Frau sollte wohl einbetoniert werden – Haftbefehl gegen Nachbar

Von dpa | 21.05.2020, 16:12 Uhr

Eine Frau sollte wohl im Keller ihres Wohnhauses am Rande des Ruhrgebiets einbetoniert werden. Doch dazu kam es nicht.

Nach dem Fund einer toten Frau im Keller eines Mehrfamilienhauses in Hagen ermittelt eine Mordkommission wegen eines möglichen Gewaltverbrechens. Den Ermittlern drängte sich am Tatort ein grausiger Verdacht auf: Die Leiche sollte wohl einbetoniert werden. Gegen einen festgenommenen Nachbarn der Getöteten ist am Donnerstag Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erlassen worden, wie die Polizei am Abend mittelte. Der 75-Jährige hatte selbst die Polizei gerufen.

Die Beamten fanden die Leiche der 59-Jährigen den Angaben zufolge in einem Loch im Keller, bedeckt mit mehreren Zementsäcken. Auch Werkzeug soll am Fundort in dem Mehrfamilienhaus in der Großstadt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets gelegen haben. Die Ermittler vermuten daher, dass die Frau einbetoniert werden sollte.

Wie genau die Frau starb, ist unklar

Der festgenommene Nachbar habe in einer ersten Vernehmung angegeben, er sei mit der Toten am Dienstag in Streit geraten, hieß es von der Polizei am Mittwochabend. Dabei sei die Frau unter nicht näher beschriebenen Umständen zu Tode gekommen. Wie genau die Frau starb, blieb auch am Donnerstag unklar.

Die genauen Umstände der mutmaßlichen Tat würden noch ermittelt, hieß es. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion der Leiche angeordnet. Wann mit Ergebnissen zu rechnen sei, blieb zunächst offen.

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