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Bundesgartenschau in Havelberg Grünes Licht für Investitionen

Von Andrea Schröder | 31.10.2011, 06:16 Uhr

Der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung gab seine Zustimmung für die im Zuge der Bundesgartenschau geplanten Investitionen im Domgebiet.

Der Bauausschuss der Havelberger Stadtverordnetenversammlung gab Ende vergangener Woche einmütig seine Zustimmung für die im Zuge der Bundesgartenschau geplanten Investitionen im Domgebiet. Gut 2,5 Millionen Euro fließen in den Ausbau der touristischen Infrastruktur.

Beginnend im nächsten Jahr will die Stadt Havelberg bis 2014 die Grundvoraussetzungen für die Bundesgartenschau 2015 im Domgebiet geschaffen haben. Dazu sind gut zweieinhalb Millionen Euro notwendig, um die Bereiche, die zur Gartenschau eintrittspflichtig sind, für die Großveranstaltung vorzubereiten. Die fünf Buga-Städte hatten sich verpflichtet, die investive Geländeerschließung vorzunehmen. Alle temporären Dinge zur Ausgestaltung der Buga-Flächen obliegen dem Zweckverband.

Den Ausschussmitgliedern lag am Donnerstag ein Vorentwurf zur Gestaltung des Domgebietes vor, das sich an der Annen-Kapelle am Krugtorhohlweg beginnend über den Domplatz bis hin zum Domfriedhof zieht. Das Gebiet ist in sechs Teilbereiche aufgeteilt. Detailabstimmungen zu den Einzelmaßnahmen erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des denkmalrechtlichen Genehmigungsverfahrens.

Klaus-Dieter Steuer vom Sanierungsträger BIG Städtebau sowie Kämmerin und Bauamtsleiterin Petra Jonschkowski präsentierten die Vorhaben in groben Zügen. Inhaltlich ist der Vorentwurf mit der Geschäftsführung des Buga-Zweckverbandes abgestimmt. Nach der Vor überprüfung zur Förderung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Ost sind die Investitionen förderfähig. Ein entsprechender Antrag wurde bereits beim Landesverwaltungsamt gestellt. Die Stadt beteiligt sich mit zehn Prozent Eigenanteil an den Gesamtkosten. Diese sind in der mittelfristigen Finanzplanung enthalten, berichtete Petra Jonschkowski.

In der Diskussion zeigte sich, dass die Ausschussmitglieder gern schon ins Detail gehen würden. Etwa beim ersten Teilbereich Am Camps, wo ein einst vorhandener Springbrunnen neu errichtet werden soll. Jugendstil wie Anfang des 20. Jahrhunderts oder darf es auch etwas Modernes sein? Für diesen Bereich soll die Planung im nächsten halben Jahr erfolgen, die Umsetzung 2012 losgehen.