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Burow Fünf Monate nach Diebstahl von 150 Schafen: Ermittlungen eingestellt

Von Winfried Wagner | 21.02.2019, 08:06 Uhr

Ein ungewöhnlicher Tierdiebstahl in Mecklenburg-Vorpommern bleibt wohl unaufgeklärt.

Die Ermittlungen zum Verschwinden von 150 Schafen bei Burow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden eingestellt, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg sagte.

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Der Besitzer hatte den Verlust der Tiere der Rassen Texel und Schwarzköpfiges Fleischschaf vor gut fünf Monaten gemeldet. Die Diebe sollen einen Großteil der Herde gestohlen haben - etwa 230 Schafe blieben zurück. Der Fall war überregional in die Schlagzeilen geraten.„Wir haben keine brauchbaren Ansätze für die Ermittlung eines Tatverdächtigen gefunden“, sagte die Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen ebenfalls beendet.

Schafe wurden zusammengetrieben

Die Tiere, die einem Wanderschäfer aus der Region gehören, weideten damals etwa zwei Kilometer abseits von Burow auf Wiesen am Fluss Tollense. Sie sollen vom 17. zum 18. September verschwunden sein.

Aus Reifenspuren schlossen Ermittler, dass die Schafe zusammengetrieben und mit mindestens einem größeren Fahrzeug weggefahren worden sein könnten. Ein mögliches Tatfahrzeug konnten die Ermittler nicht finden. Der Schäfer hatte für Hinweise eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt und schätzte den Schaden auf etwa 23 000 Euro.