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Prepper-Gruppe Nordkreuz Ermittlungen gegen weitere Polizeibeamte wegen fragwürdiger Chats

Von Frank Pfaff | 23.12.2019, 12:03 Uhr

Gegen fünf weitere Polizisten wurden Disziplinarverfahren eingeleitet.

Die polizeiinternen Ermittlungen zur Beteiligung von Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern an mutmaßlich rechtsextremen und rassistischen Internet-Chats ziehen immer weite Kreise.

Noch nicht alle Chat-Protokolle gesichtet

Wie ein Sprecher des Innenministeriums am Montag in Schwerin sagte, wurden gegen fünf weitere Polizisten Disziplinarverfahren eingeleitet. Zwei von ihnen seien vom Dienst suspendiert worden. Die vorliegenden Chat-Protokolle, zu denen auch Mitteilungen im Prepper-Netzwerk „Nordkreuz“ gehörten, würden seit Monaten ausgewertet und seien längst noch nicht alle gesichtet, hieß es.

Über die neuen Disziplinarverfahren gegen Beamte hatte NDR 1 Radio am MV am Montag berichtet. Erst am vorigen Donnerstag war ein ehemaliger Scharfschütze des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und „Nordkreuz“-Mitglied wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

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