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Große Welle der Hilfsbereitschaft Eisenmänner helfen Mike Möwenherz

Von red | 28.11.2012, 11:31 Uhr

Nach ihrem Start hat die Spendenaktion unserer Zeitung eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Der Ministerpräsident, die Raelert Brüder und viele andere unterstützen mit ihrer Spende „Mike Möwenherz“.

Die Weihnachtsspendenaktion unserer Zeitung hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Erst gestern hatten wir den Arbeitskreis "Mike Möwenherz" der Universitätsklinik Rostock vorgestellt. Er unterstützt Familien mit schwerstkranken Kindern auf der letzten gemeinsamen Etappe. Schon heute sind erste Spenden eingegangen - von Unternehmern, Politikern, Kirchenvertretern oder Sportlern. Sportler wie die Brüder Andreas und Michael Raelert aus Rostock. Die Triathleten und Eisenmänner sind bekannt für ihre großen Kämpferherzen. "Weil es um starke kleine Kämpferherzen geht, wenn Kinder todkrank sind und leben wollen", unterstützen die Raelerts die Initiative "Mike Möwenherz" als Botschafter.

Auch Propst Dr. Karl-Matthias Siegert, Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg, ist dem Aufruf "Helfen Sie schwerkranken Kindern" gefolgt: "Weil ich es gut und wichtig finde, dass die kleinen Patienten gerade in der Weihnachtszeit zu Hause betreut und gepflegt werden können. In der Advents- und Weihnachtszeit feiern wir, dass Gott in einem Kind Licht auch in die Dunkelheiten unserer Welt gebracht hat und uns ermutigt, dieses Licht weiterzugeben. Deshalb spende ich gerne und lade dazu ein, ebenfalls zu spenden."

Frank Jehring, Geschäftsleiter der riha Wesergold Getränke GmbH in Dodow, sagt: "Ich glaube, jedes noch so große materielle Geschenk ist nicht halb so viel wert, wie das Geschenk, Zeit miteinander zu verbringen - und dies zu diesem ganz besonderen Jahresabschnitt. Deshalb unterstütze ich die Aktion von Herzen."

Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, äußert seinen Respekt vor den Leistungen von Krankenschwestern, Pflegern und Ärzten, aber auch der vielen ehrenamtlichen Kräfte, die betroffene Familien unterstützen. "Es gibt viele Möglichkeiten, den Kindern und ihren Familien zur Seite zu stehen. Wir müssen ihnen Halt geben und sollten da sein, wenn sie Hilfe brauchen." OB Methling habe bereits gespendet und lädt andere ein, es ihm nachzutun.

Im Justizministerium hat die Chefetage ebenfalls sofort geholfen und 500 Euro gespendet. "Es ist mir ein Herzensanliegen, dass schwerkranken Kindern geholfen wird. Dafür gebe ich gern und hoffe, dass schon bald der Einsatz für die Kinder erleichtert wird", sagte Ministerin Uta-Maria Kuder (CDU). Ihre Staatssekretärin Birgit Gärtner erklärt: "Als Mutter von zwei Kindern freue ich mich über solche Spendenaktionen zur Weihnachtszeit. Denn gerade in der Familie bedeuten schlimme Schicksale immer eine schwere Zeit. Ich setze mich auch dafür ein, dass wichtige Projekte ganzjährig unterstützt werden."

Landesjustizamtspräsidentin Gabriele Janke hofft, dass die Weihnachtsaktion viele Unterstützer findet. "Schwerkranke Kinder brauchen jede erdenkliche Hilfe", betonte sie

Marc Hackmann, Geschäftsführender Gesellschafter der hkc Architekten+Ingenieur Consult Rostock, ruft Förderer auf: "Wenn ein Kind stirbt, können wir damit schwer umgehen. Ich denke, den Familien ist eher geholfen, wenn wir sie in unsere Mitte nehmen und sie konkret unterstützen. Aus diesem Grund spende ich und hoffe auf viele weitere Förderer."

Nicht zuletzt hat auch der erste Mann des Landes "Mike Möwenherz" seinen Beistand zugesichert. "Die Weihnachtsaktion der Zeitung will kleinen schwerkranken Kindern ermöglichen, dass sie Weihnachten zu Hause bei ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern verbringen können. Da will ich gern mithelfen", sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD). "Die Aktion bringt den schwerkranken Kindern für einige Stunden große Freude."

Wir danken den beispielhaft genannten Spendern ebenso wie den vielen ungenannten und hoffen auf eifrige Nachahmer.