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Waldbrand bei Lübtheen Das Löschwasser wird knapp

Von Frank Pfaff | 02.07.2019, 20:00 Uhr

Ein Fluss in der Nähe wird aufgestaut. Auch aus der Elbe soll Wasser bezogen werden.

Die Dauerbewässerung der Randflächen beim verheerenden Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen hat Folgen: Wie der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg (SPD), am Dienstag mitteilte, kann an einigen Stellen inzwischen kein Wasser mehr gefördert werden. «Die ersten Brunnen steigen aus», sagte der Chef des Einsatzstabs.

Wasser wird in die Region geholt

Um genügend Wasser für die ab Mittwoch geplante Löschaktion auf dem Truppenübungsplatz selbst bereitstellen zu können, sei ein Fluss in der Nähe auf über drei Meter angestaut worden. Zudem solle auch Wasser aus umliegenden Seen und der etwa 20 Kilometer entfernten Elbe herangeholt werden. «Alles, was an Wasser möglich ist, wird jetzt in diese Region geholt», betonte Sternberg.

Seit Montag bringen Traktoren mit bis zu 30 000 Liter fassenden Tanks unablässig Wasser zu den Einsatzstellen der Feuerwehren. Dabei nutzen sie unter anderem Entwässerungskanäle auf den Feldern. Doch zum Teil werden auch Tiefbrunnen angezapft, um die Depots zu füllen. Mit dem Wasser werden an den Waldrändern sogenannte Sperrriegel geschaffen, die bislang ein Übergreifen der Flammen auf nahe gelegene Dörfer verhinderten. Am Mittwoch soll Löschtechnik erstmals auch auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz selbst eingesetzt werden, um den Brand zu löschen.

Alle Informationen rund um den Waldbrand bei Lübtheen finden Sie unter www.svz.de/waldbrand

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