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Transparenz in MV Caffier für Nennung der Nationalität aller Tatverdächtigen

Von Iris Leithold | 27.08.2019, 11:06 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) befürwortet eine Nennung von Nationalitäten bei Tatverdächtigen.

Die künftige Nennung der Nationalität aller Tatverdächtigen in Polizei-Pressemitteilungen in Nordrhein-Westfalen hat bei Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ein positives Echo hervorgerufen. „Ich bin für Transparenz und kann mir deshalb für die Landespolizei MV auch ein Verfahren wie in NRW vorstellen“, erklärte Caffier am Dienstag in Schwerin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Identität muss zweifelsfrei feststehen

Aus seiner Sicht wäre es zudem wünschenswert, wenn die Bundesländer für ihre Polizeien einheitliche Regelungen aufstellen würden.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Transparenz das beste Mittel gegen politische Bauernfängerei ist.“
NRW-Innenminister Herbert Reul

In Nordrhein-Westfalen soll künftig in Presseauskünften die Nationalität aller Tatverdächtigen genannt werden - soweit diese zweifelsfrei feststeht. Der Erlass zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei in NRW werde derzeit entsprechend überarbeitet, hatte das Innenministerium in Düsseldorf am Montag mitgeteilt. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte erklärt: „Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Transparenz das beste Mittel gegen politische Bauernfängerei ist.“

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