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Erhebung des Verbands der Arzneimittelhersteller Bürger in MV bewerten ihre Gesundheitsversorgung schlechter als Bundesdurchschnitt

Von Hannes Stepputat/dpa | 20.08.2019, 15:08 Uhr

Nur 46 Prozent stuften die Situation mit den Noten 1 oder 2 ein. Deutschlandweit waren es 60 Prozent. Zudem besteht ein deutliches Stadt-Land-Gefälle.

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind deutlich unzufriedener mit ihrer Gesundheitsversorgung als der Durchschnitt in Deutschland. Nur 46 Prozent bewerteten ihre Versorgung in MV mit den Noten 1 oder 2, während es deutschlandweit 60 Prozent sind, wie aus einer repräsentativen Erhebung des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller hervorgeht.

Ein deutliches Gefälle gebe es zwischen Bewohnern kleinerer Orte und größerer Städte. Je größer der Ort, desto positiver bewerteten die Befragten die Versorgungssituation. Der Bundesverband schließt daraus, dass die Versorgung in ländlichen Gebieten vor allem im Osten unterdurchschnittlich sei. Mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen sei dies Grund zur Sorge.