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Berlin: Neueste Produkte der Unterhaltungselektronik Blick in die Zukunft des Fernsehens

Von zvs/dpa/dapd | 01.09.2011, 11:36 Uhr

Die Veranstalter der Elektronikmesse IFA erwarten in diesem Jahr einen guten Geschäftsverlauf. Die IFA 2011 sei schon zu Beginn der Messe die beste in ihrer Geschichte, so Geschäftsführer Göke.

Die Veranstalter der Elektronikmesse IFA in Berlin erwarten in diesem Jahr wieder einen guten Geschäftsverlauf. Die IFA 2011 sei schon zu Beginn der Messe die beste in ihrer Geschichte, sagte der Geschäftsführer der Messe Berlin, Christian Göke, gestern. Noch nie habe die Industrie so viel in Ausstellungsfläche investiert. Auf der IFA zeigen von Freitag bis 7. September 1 441 Aussteller auf 140 200 Quadratmetern die neuesten Produkte der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Elektrohausgeräte.

Im Mittelpunkt der Messe: Internet und Fernsehen verschmelzen. Die Unterhaltungselektronik steht vor einer Online-Revolution. Die vielen Fernseher und Musikanlagen mit Internet-Anschluss, die die Hallen der diesjährigen IFA in Berlin füllen, sind ihre Vorboten. In den kommenden Jahren wird das Internet die Art, wie wir fernsehen und damit auch das Geschäft von Geräteherstellern und TV-Konzernen grundlegend verändern, prognostizieren Experten.

Ein Türöffner, mit dem das Internet in die Wohnzimmer vordringt, sind die Fernsehgeräte. Immer mehr neue Modelle sind ein "Smart TV", mit Internet-Zugang. Im vergangenen Jahr wurden schon 2,2 Millionen von ihnen in Deutschland verkauft, dieses Jahr sollen es nach Branchenschätzungen 3,8 Millionen werden und 2012 schon 4,8 Millionen. Auch wenn so einige von ihnen vielleicht gar nicht ans Internet angeschlossen werden - "es gibt damit bereits eine riesige technische Basis für neue Dienste", wie Schidlack betont. Die zentralen Trends der weltgrößten Unterhaltungselektronik-Schau auf einen Blick.

Neben der Verbindung zwischen Internet und Fernsehen gibt es weitere Trends:

Musik und Filme aus dem Internet. Nicht nur die Fernseher, sondern auch viele andere Geräte wie Musikanlagen oder Blu-ray-Player bekommen inzwischen Internet-Zugänge. Damit kommen Musik und Filme immer häufiger direkt aus dem Netz ins Wohnzimmer.

Tablet-Computer: Da die Grenzen zwischen verschiedenen Geräteklassen verschmelzen, findet auch immer mehr Computertechnik den Weg auf die IFA. So wollen mehrere Hersteller in Berlin ihre Herausforderer für Apples Tablet-Computer iPad präsentieren.

High-Tech-Haushaltsgeräte: Immer mehr Elektronik steckt auch in Hausgeräten wie Waschmaschinen und Geschirrspülern drin. Sensoren und Software machen sie sparsamer, auch ein Technologie-Standard für das vernetzte Haus kommt wieder auf die Tagesordnung.

Digetalradio: Bislang fehlten dem digitalen "Radio der Zukunft" Inhalte und Endgeräte. Nun stehen die Kanäle und Digitalradios bereit.

Zur IFA sind bundesweit drei öffentlich-rechtliche Sender und neun private Angebote verfügbar, darunter die IFA-Premiere RADIO BOB.