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Rostock/Neubrandenburg Bittere Bilanz - drei Tote bei Badeunfällen

Von Redaktion svz.de | 11.08.2013, 08:20 Uhr

Die Serie von tödlichen Bade- und Bootsunfällen hat sich am Wochenende in fortgesetzt. Zwei Angler und ein 58-Jähriger kamen in zwei Seen im Landkreis Nordwestmecklenburg ums Leben.

Die Serie von tödlichen Bade- und Bootsunfällen hat sich am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern fortgesetzt. Zwei Angler und ein 58-Jähriger kamen in zwei Seen im Landkreis Nordwestmecklenburg ums Leben. Im Juli waren zur Ferienzeit bereits 13 Menschen in MV bei Bade- und Bootsunfällen gestorben.

Zunächst bargen jetzt zwei Kajakfahrer und zwei Angler am Freitagabend im Groß Labenzer See einen leblos im Wasser treibenden Mann. Sie hätten versucht, den den 58-jährigen Mann wiederzubeleben, teilte das Polizeipräsidium Rostock mit. Dies gelang ihnen und einer Notärztin jedoch nicht.

Dann ertranken in der Nacht zum Sonntag zwei Angler auf dem Großen Steeder See bei Warin. Laut Polizei waren die beiden 50 und 27 Jahre alten Männer mit einem 28-jährigen Anglerkollegen auf den See gefahren. Als das Boot aus ungeklärter Ursache kenterte, konnte der 28-Jährige an Land schwimmen. Pfadfinder, die sich am Ufer aufhielten, riefen die Polizei und suchten nach den Vermissten. Die Polizei habe die Angler, die keine Rettungswesten trugen, aber nur tot bergen können.

Derweil suchten Feuerwehr und Polizei das Wochenende über nach einem 16-Jährigen und einem 72-Jährigen. Der 16-Jährige war mit seinen Freunden im Tollense see bei Neubrandenburg baden. Am Freitagabend bemerkten seine Freunde, dass der Junge weg war, seine Kleidung aber am Ufer lag. Auf Usedom suchte die Polizei nach einem 72-Jährigen. Der parkinsonkranke Mann war Samstag in Zempin zum Baden an die Ostsee gefahren und nicht mehr gesehen worden. Seine Kleidung lag noch am Ufer.