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Feuerwehrmänner in Lebensgefahr Beinahe-Katastrophe an Bahnstrecke in Bayern

Von Gregory Straub und dpa | 07.04.2019, 16:23 Uhr

Nach einem Brand entlang einer Bahnstrecke kam es am Samstag zwischen Freising und Marzling beinahe zu einem Unglück.

Mit einem reaktionsschnellen Sprung vom Gleis haben sich zwei Feuerwehrleute vor einem herannahenden Zug retten können. Sie löschten nach Angaben der Bundespolizei vom Sonntag mehrere Böschungsbrände an der Bahnstrecke zwischen Freising und Marzling, als der Regionalexpress der Deutschen Bahn mit etwa 120 Stundenkilometern in den eigentlich gesperrten Streckenabschnitt fuhr. Verletzt worden sei am Samstagabend niemand. Lediglich ein Feuerwehrschlauch, der über die Gleise gelegt war, riss ab. Die Feuer hatten sich auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern ausgebreitet, möglicherweise ausgehend durch ein Lagerfeuer.

Pilot meldet Feuer

Die Bundespolizei ermittelt nun, warum der Zug in den Abschnitt fuhr. Die Deutsche Bahn wollte sich am Sonntag zu den Ermittlungen nicht äußern, wie ein Sprecher mitteilte.

Ein Pilot, der mit seiner Maschine im Landeanflug auf den Münchner Flughafen war, hatte das Feuer gemeldet. Nach Angaben eines Sprechers der Landespolizei in Freising komme es häufiger vor, dass Flugzeugbesatzungen beim Landeanflug auf München Brände mitteilen.

Bilder vom Unglücksort gibt es hier.