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Autobahnloch A20 Bau der westlichen Brückenhälfte bei Tribsees gestartet

Von Joachim Mangler (dpa) | 22.04.2020, 14:19 Uhr

Vor zweieinhalb Jahren war das spektakuläre Autobahnloch bei Tribsees in den weltweiten Schlagzeilen. Ganz langsam aber sicher zeichnet sich die Wiederherstellung des Normalzustands einer Autobahn ab.

Mit der Herstellung von Baustraßen hat am Mittwoch am früheren Autobahnloch an der A20 die Wiederherstellung des Abschnitts westlich der Trebeltalbrücke in Richtung Rostock begonnen. Diese vorbereitenden Arbeiten werden voraussichtlich bis Juni dauern.

Dann rücken die Bohrgeräte an, mit denen die 332 bis zu 25 Meter langen Gründungspfähle hergestellt werden. Wenn diese Gründungsarbeiten der Brücke fertiggestellt sind, werde mit den Unterbauten und dann mit dem Überbau begonnen.

Spektakuläres Autobahnloch

Im Herbst 2017 war die auf Moor gebaute Autobahn spektakulär eingebrochen. Die Bilder des Autobahnlochs gingen um die Welt. Warum genau die Autobahn abgerutscht ist, werde derzeit von der Bundesanstalt für Straßenwesen untersucht.

43 Millionen Euro

Wie Minister Christian Pegel (SPD) sagte, soll die 753 Meter lange Brückenhälfte aller Voraussicht nach bis Ende 2021 fertig sein. Dann werde die wichtigste Ost-West-Verbindung Mecklenburg-Vorpommerns wieder auf zwei, allerdings eingeengten Spuren je Richtung befahrbar sein. Der zuvor als ambitioniert bezeichnete Zeitplan werde eingehalten. Die Kosten für diesen Bauabschnitt bezifferte er auf rund 43 Millionen Euro, die vom Bund übernommen werden.

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