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Verkehr zwischen Dreenkrögen und Wöbbelin beeinträchtigt B 106: Rollsplitt erschwert Fahren

Von Benjamin Piel | 23.09.2011, 12:30 Uhr

Das Fahren auf der B 106 ist derzeit ein Abenteuer. Rollsplitt erschwert Kraftfahrern zwischen der Autobahnauffahrt in Dreenkrögen und Wöbbelin das Leben. Das Bremsen ist auf den Steinchen kein leichtes Unterfangen.

Das Fahren auf der B 106 ist derzeit ein kleines Abenteuer. Rollsplitt erschwert Autofahrern zwischen der Autobahnauffahrt in Dreenkrögen und Wöbbelin das Leben. Das Bremsen ist auf den kleinen Steinchen kein leichtes Unterfangen, deshalb ist die Geschwindigkeitsbegrenzung vor Dreenkrögen bzw. zwischen Dreenkrögen und Wöbbelin von 100 auf 40 Kilometer in der Stunde reduziert worden. Wer von der Veränderung nichts weiß, ist leicht überrascht von den plötzlich bremsenden Autos und kommt auf dem Rollsplitt obendrein nur langsam zum Stehen. Auch ins Schleudern beraten Fahrzeuge auf dem Material schnell. Wer sich nicht an die langsamere Geschwindigkeit hält, der schleudert Steinchen auf die dahinterfahrenden Autos. Splitt, der auf Lack prasselt - in Dreenkrögen und Wöbbelin aktuell ein Geräusch, das Fahrern das Blut in den Adern gefrieren lässt. Vor allem denen, die zu ihrem Auto mehr pflegen als bloß eine Zweckbeziehung.

Beseitigung innerhalb von vier Tagen

Auch deshalb rät Dietmar Greßmann, Dezernent beim Straßenbauamt Schwerin Verkehrsteilnehmern dazu, sich an die Geschwindigkeitsbergrenzung zu halten. Als Grund für die Rollsplittberge nennt Greßmann Ausbesserungsarbeiten des Straßenbelags, die hier in den vergangenen Tagen stattgefunden haben. "Die Steine helfen, dass der Belag nach den Flickarbeiten besser anhaftet", so Greßmann.

Das Straßenbauamt verspricht, dass der Rollsplit innerhalb der kommenden vier Tage entfernt werde. Dann wird das Schneckentempo auf der Strecke wieder aufgehoben und gelegentliche Rutschpartien haben ein Ende. Dann heißt auch wieder: freie Fahrt für freie Bürger.