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70 Jahre SVZ: Die Kinderseite Futter für alle Schlaumäuse

Von Anja Bölck | 01.07.2022, 07:11 Uhr

Von Zett und KIZ zu KiWi: Kindernachrichten gibt es doppelt – in der gedruckten Zeitung und im Netz.

Jeder kennt sie, jeder sieht sie. Sie ist bunt, hat viele Bilder. Rätsel. Witze. Fast jeden Tag lässt sich ein Tier auf ihr entdecken. Sie enthält alles, was Kinder interessiert. Sie erklärt ihnen die Welt. Jeden Tag aufs Neue. Die Kinderseite gehört zur SVZ wie die Streusel auf den Geburtstagskuchen. Und das schon eine ganze Weile.

Moment, wie lange eigentlich? Hallo? Erinnert sich vielleicht jemand im Haus, seit wann es die Kinderseite gibt? „Seit 15 Jahren“, sagt Kollegin Angela Hoffmann, die die Seite schon eine ganze Weile füllt und gestaltet. Erst hieß sie KIZ Kinderseite, jetzt heißt sie KiWi – Kinder.Wissen.mehr. Wenn es besonders knifflig wird und Angela Hoffmann zum Beispiel ein Tierbild freistellen muss, greift ihr auch mal unser Layouter Denny Schröter unter die Arme. Weil die Kinderseite so ins Auge sticht, wird sie nicht nur von den Jüngsten gelesen. Auch für viele Erwachsene gehört sie zur täglichen Lektüre. Nur gibt das nicht jeder mal eben zu.

Warum die Kinderseite so beliebt ist, liegt auf der Hand. Zum einen ist sie fix gelesen, weil Themen aus Politik, Umwelt, Technik kinderleicht erklärt werden. Das spart Zeit. Zum anderen wird viel über Kinder und Erwachsene geschrieben, die in Deutschland und auf der Welt tolle Dinge tun. Das macht gute Laune und motiviert, selbst was auf die Beine zu stellen.

Was viele kleine und große Leser noch nicht wissen – die wichtigste und größte Geschichte auf der Seite lässt sich auch anhören. Wer mal keine Lust auf Lesen hat oder sich die müden Augen reibt, der kann auf unserer Webseite www.svz.de unter Kinder.Wissen.mehr lauschen. Zu hören ist dann sogar die Stimme von unserer Kollegin Angela Hoffmann. Jeden Nachmittag spricht sie den Text im Tonstudio ein.

Was ist denn KiWi?

Kindernachrichten lassen sich übrigens nicht nur auf Papier lesen. Taufrisch ist unsere KiWi-Seite im Netz. „Sie soll Kindern im Datenmeer eine Orientierung bieten“, sagt Ina Reinhardt, die bei KiWi den Hut auf hat. „Wir füllen sie mit Nachrichten, Quiz, Basteltipps & Co. Jede Menge Infos über die Bundesländer, Geschichte, Politik und Sport warten darauf, entdeckt zu werden. Es wimmelt von bunten Links, denen die jungen Nutzer folgen können.“

Ina Reinhardt und die anderen vom KiWi-Team prüfen, ob die Texte für Kinder geeignet sind. Natürlich kommen auch schwierige Themen wie Krieg, Streit und Gewalt vor. „Die sind dann so aufbereitet, dass sie jungen Lesern einen sensiblen Zugang ermöglichen“, sagt Ina Reinhardt. Manche Geschichten gibt es auch zum Hören. Zum Beispiel, wie man auf der Fensterbank eigene Pflänzlein anbaut oder welche kuriosen Rekorde es bei Tieren gibt.

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