Ein Angebot des medienhaus nord

Spendenaktion 225.800 Euro für ASB-Wünschewagen

Von Karin Koslik | 21.01.2022, 20:20 Uhr

Erneut ist unsere Spendenaktion für die ASB-Wünschewagen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit einem phänomenalen Ergebnis zu Ende gegangen.

„Hauptsache, ich verschreibe mich jetzt nicht: So hohe Schecks stelle ich sonst nicht aus“, scherzte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Freitag zum Abschluss der Weihnachtsspendenaktion von „Schweriner Volkszeitung“, „Norddeutsche Neueste Nachrichten“ und „Der Prignitzer“, deren Erlös bereits zum fünften Mal in Folge den ASB-Wünschewagen im Nordosten zugute kommt. 205.302,90 Euro wurden von Leserinnen und Lesern für das Projekt in Mecklenburg-Vorpommern zusammengetragen, weitere 20.279 Euro fließen nach Brandenburg. Schwesig als Schirmherrin stockte die Summe mit einer Privatspende auf 225.800 Euro auf.

„Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben“, betonte sie bei der symbolischen Scheckübergabe. „Jeder Euro zählt.“ Die Spendenaktion habe wieder einmal gezeigt, wie groß der Zusammenhalt sei und wie groß die Bereitschaft, auch anderen zu helfen. Und sie habe mit vielen emotionalen Geschichten bewusst gemacht, dass Corona nicht das Leid von anderen schwer Erkrankten stoppt, dass auch sie eine adäquate Betreuung brauchen. Ein besonderer Dank gelte in diesem Zusammenhang den vielen Ehrenamtlichen, die in ihrer Freizeit Wünschewagenfahrten begleiten.

Ihre Arbeit würdigte auch medienhaus:nord-Geschäftsführer Andreas Gruczek ganz besonders. Für ihn sei es eine Riesenüberraschung, dass auch in diesem Jahr wieder so eine hohe Spendensumme zusammengetragen werden konnte, gestand er, denn viele Menschen hätten doch im Moment auch ganz eigene Probleme.

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Für die Wünschewagen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bedeuten die nun bereits seit fünf Jahren in jedem Winter fließenden Spenden vor allem Planungssicherheit, betonten die beiden ASB-Landesgeschäftsführer Mathias Wähner und Dietmar Lippold. In Mecklenburg-Vorpommern sei das Projekt in den letzten Jahren durch die Zeitungsveröffentlichungen immer bekannter geworden, so Wähner – und es hätten immer mehr Unterstützer gewonnen werden können, einerseits für die ehrenamtliche Mitarbeit, andererseits aber auch für längerfristige Unterstützung.

Sein Brandenburger Kollege Dietmar Lippold ist gerade zu Pandemiezeiten für die zusätzlichen Mittel dankbar, die häufig auch von solchen Menschen gespendet worden sind, denen es selbst finanziell nicht gut geht. Sein Versprechen: „Auch 2022 werden wir Wünsche erfüllen.“