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Güstrow 14 Bäume müssen Kreisel weichen

Von Eckhard Rosentreter | 19.02.2011, 12:26 Uhr

Von Mai bis Oktober wird die Feldstraße zwischen Ulrichplatz und Tivolistraße saniert. Besonderheit bei diesem Gemeinschaftsvorhaben: Der Güstrower Ulrichplatz wird zum Kreisverkehr umgebaut.

Von Mai bis voraussichtlich Oktober wird die Feldstraße zwischen Ulrichplatz und Tivolistraße komplett saniert. Besonderheit bei diesem Gemeinschaftsvorhaben von Stadt, Landkreis, Stadtwerken und Städtischem Abwasserbetrieb: Der Güstrower Ulrichplatz wird zum Kreisverkehr umgebaut (SVZ berichtete gestern). Um den erforderlichen Platz für den größeren Knotenpunkt zu schaffen, müssen mehrere Bäume gefällt werden.

Dabei handele es sich im Wesentlichen um sechs Linden, die direkt am Straßenrand stehen und eigentlich schon jetzt ein Hindernis darstellen, erklärt der Verkehrsplaner der Stadt, Gunter Brüß. In der nächsten Woche müssten deshalb auch eine weitere Linde und ein Ahorn in der Feldstraße abgenommen werden. Um die Grünfläche des Ulrichplatzes der leicht veränderten Straßenführung anzupassen und zugleich die Fläche landschaftsgerechter zu gestalten, werden hier ebenfalls fünf Rotdorne und zwei Birken weichen.

Beginn der vorbereitenden Baumaßnahmen soll im März in der Ulrichstraße sein. Hier, unter der künftigen Verbindung zwischen Ulrichplatz und Industriegelände mit Fortführung über die Nebel in die Speicherstraße, müssen wie in der Feldstraße alle Kanäle dringend erneuert werden. Hier werde für die Baufreiheit ebenfalls eine Linde gefällt, teilt die Stadtverwaltung mit. Auf dem Ulrichplatz sowie in Randbereichen der Ulrichstraße werde es Ersatzpflanzungen geben.

Die kleinere Grünfläche am Ulrichplatz werde nur wenig geändert. Die Einbahnstraße bleibe hier erhalten und wird nur in stumpferem Winkel auf die Feldstraße geführt. Neue Parkflächen in diesem Bereich seien noch in der Diskussion und würden eventuell später als separates Projekt realisiert werden. Vorerst bleibe es bei der derzeitigen beidseitigen Parkmöglichkeit, sagt Holger Mawick vom Güstrower Ingenieurbüro Lawa, das das gesamte Projekt plant.