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Comic-Verfilmung : «Valerian»: Bei Luc Besson flossen Tränen

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Der neue Film von Starregisseur Luc Besson war ihm eine Herzensangelegenheit. Seit über zwanzig Jahren träumte er davon seinen Kindheitshelden «Valerian» auf die Leinwand zu bringen. Jetzt ist es endlich so weit.

svz.de von
erstellt am 13.Jul.2017 | 13:40 Uhr

Der französische Starregisseur Luc Besson (58) hat geweint, als sein neuester Kinofilm fertig war. Die Idee zu der Comic-Verfilmung «Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten» habe er bereits vor 20 Jahren gehabt, sagte er in einem dpa-Interview.

«Ich habe mit dem Autoren Jean-Claude Mézières schon bei «Das fünfte Element» gearbeitet. Er fragte: «Warum drehst du das hier und keinen «Valerian»-Film»? Ich sagte ihm: «Weil es unmöglich ist. Es geht bei »Valerian« um drei Menschen und 2000 Aliens.» Es war technisch einfach nicht möglich. Also mussten wir abwarten.»

Vor zehn Jahren habe er die Rechte gekauft und mit den Vorbereitungen begonnen. «Es war wie einen Berg zu bezwingen. Vor kurzem habe ich die zwei «Valerian»-Autoren - beide um die 80 Jahre alt - allein in ein 500-Plätze-Kino gesetzt und ihnen den Film gezeigt. Sie weinten - und ich auch. Einer meiner schönsten Momente.»

Schon als kleines Kind habe er die Abenteuer von «Valerian» gelesen. «Diese Comics waren meine einzige Flucht, ein Fenster ins All», sagte Besson. «Das war etwas Großartiges für mich, meine einzige Möglichkeit zu fliehen.» «Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten» kommt am 20. Juli in die Kinos.

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