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Frau im Fokus : Transgender-Drama: «Eine fantastische Frau»

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Schon bei seinem Vorgänger-Film setzte er die Rolle der Frau in den Mittelpunkt. Mit «Eine fantastische Frau» macht Regisseur Sebastián Lelio auf die Unakzeptanz der Gesellschaft gegenüber Transgendern aufmerksam.

svz.de von
erstellt am 31.Aug.2017 | 16:24 Uhr

Wie schon im Vorgängerfilm des Chilenen Sebastián Lelio, dem bei der Berlinale mit einem Silbernen Bären bedachten «Gloria», steht auch diesmal eine Frau im Fokus. Die «fantastische Frau» indes, von der der Regisseur uns erzählt, war einmal ein Mann.

Marina liebt einen deutlich älteren Herren, Orlando. Ihretwegen hat dieser seine Familie verlassen. Nach Orlandos plötzlichem Tod aber, sieht sich Marina nicht nur dem Misstrauen von Orlandos Familie ausgesetzt. Orlandos Ehefrau untersagt Marina die Teilnahme an dessen Beerdigung. Zudem muss sich Marina den Fragen einer Polizistin stellen.

Bei Lelios kommendem Projekt, dem Film «Disobedience», handelt es sich um sein erstes englischsprachiges Werk.

Eine fantastische Frau, USA/D/Spanien/Chile 2017, 104 min, FSK ab 12, von Sebastián Lelio, mit Daniela Vega, Francisco Reyes, Luis Gnecco

Eine fantastische Frau

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