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21. November 2017 | 07:12 Uhr

TV-Tipp : Tod in Sevilla

vom

Acht Millionen Euro und eine Festplatte mit Sex-Videos findet Kommissar Falcón in einem Unfallwagen. Gehörte der tote Fahrer zur Russenmafia? Der Ermittler gerät beruflich und privat allerdings bald zwischen die Fronten.

svz.de von
erstellt am 01.Aug.2017 | 00:01 Uhr

 Für Kommissar Falcón kommt da einiges zusammen: Die Russenmafia mit ihren brutalen Geschäften im Rotlichtmilieu, rivalisierende Clans, marokkanische Islamisten und - die Liebe.

Der Polizei-Chef von Sevilla, gespielt von dem Argentinier Juan Diego Botto, gerät in einen komplizierten Fall und zwischen sämtliche Fronten. Denn auch der Sohn seiner Freundin Consuelo (Paz Vega) wird entführt. Das ZDF zeigt den actionreichen Thriller «Tod in Sevilla» am Dienstag (1. August) um 23.15 Uhr.

Regisseur Manuel Gómez Pereira setzt auf temporeiche, stimmungsvolle Bilder aus Spanien und Marokko, auf zwei attraktive Hauptdarsteller und auf zahlreiche überraschende Wendungen - die vom Zuschauer volle Aufmerksamkeit verlangen.

Nach einem Verkehrsunfall stellt Javier Falcón die im Kofferraum gefundenen acht Millionen Euro und die Festplatte mit Sex-Videos sicher. Die Mafia will die Festplatte zurück und setzt den Kommissar massiv unter Druck: Der Sohn seiner Freundin wird beim Einkaufen entführt.

Die Geschäftsfrau nimmt Kontakt zu den Entführern auf und sucht Rat bei Falcón, den sie in ihrer Verzweiflung schon vor die Tür gesetzt hatte. Da meldet sich ein zweiter Anrufer, der ebenfalls behauptet, der Entführer zu sein. Zwei rivalisierende Mafia-Gruppen wollen sich offenbar gegeneinander ausspielen. Aber: Wo ist der Junge?

Parallel beschäftigt Falcón ein zweites Problem. Sein alter Freund Yacub (Alberto San Juan) bittet ihn um Hilfe. Der hatte sich vor einiger Zeit undercover in eine islamistische Terrorzelle eingeschleust - und die hat es nun auf seinen Sohn abgesehen. Der Jugendliche radikalisiert sich zunehmend. Yacub begeht eine Verzweiflungstat. Und Falcón muss erkennen, dass sich die beiden Fälle irgendwie überschneiden. Gemeinsam mit Consuelo reist er nach Marokko, um Yacubs Sohn zu treffen.

Der Film, der 2014 in die Kinos kam, beruht auf einer Romanvorlage des britischen Krimiautors Robert Wilson. Javier Falcón ist die Hauptfigur einer vierteiligen Buchreihe, die zuvor schon einmal verfilmt worden war: In der Mini-Serie «Falcón» spielte 2012 der Neuseeländer Marton Csokas den Kommissar.

Zwei Jahre später griff auch Regisseur Manuel Gómez Pereira den Stoff auf, mit einem neuen Titel und einem neuen Hauptdarsteller - und mit einem Schluss, der Raum lässt für mögliche weitere Falcón-Krimis.

Tod in Sevilla

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