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US-Wahlkampf : Spendenparty mit Clooney

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Stars mischen im Wahlkampf mit: Mit Dinner-Partys, TV-Spots und Auftritten legen sich Promis ins Zeug

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2016 | 20:45 Uhr

George Clooney (54) kennt sich mit Spenden-Dinner-Partys aus. Vor vier Jahren lud er für die Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama zum Star-Gipfeltreffen in seine Villa in Los Angeles ein. Prominente Gäste, darunter Barbra Streisand, Robert Downey Jr., Salma Hayek und Tobey Maguire zahlten je 40 000 Dollar für das Essen. Rund 15 Millionen Dollar trommelte der Oscar-Preisträger für Ehrengast Obama zusammen.

Jetzt ist Hillary Clinton dran. Und Clooney hat eine weitere Frau und noch mehr Glamour an seiner Seite. Zusammen mit seiner Frau, der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, will der Filmstar am Sonnabendabend die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Clinton in seinem Haus bewirten.

Für die Promi-Gäste wird es ein teures Abendessen: 33 400 Dollar (rund
30 000 Euro) pro Person. „Die gute Nachricht, ich werde nicht selber kochen“, scherzte Clooney in der Einladung.

Filmmogul Jeffrey Katzenberg und Oscar-Preisträger Steven Spielberg richten das Gala-Dinner mit aus. Auch der glückliche Gewinner einer Verlosung wird mit Begleitung am Tisch sitzen. Clinton-Anhänger, die sich mit einer kleinen Spende beteiligten, hatten damit Chancen auf Flug, Hotel und Verköstigung. Auf diese Weise flossen weitere Millionen in die Wahlkampfkasse der Demokratin.

Clinton hat längst hochkarätige und zahlungskräftige Schauspieler auf ihrer Seite, darunter Leonardo DiCaprio, Robert De Niro, Ben Affleck, Richard Gere, Julianne Moore und Drew Barrymore sowie Musiker Katy Perry, Lady Gaga, Elton John, Sting und Pharrell Williams, wie die „Los Angeles Times“ berichtet.

Ihr Partei-Rivale Bernie Sanders wartet ebenfalls mit einer beachtlichen Promi-Liste auf: Mark Ruffalo, Susan Sarandon, Danny DeVito, Jackson Browne, David Crosby, Bonnie Raitt und R.E.M.-Frontmann Michael Stipe. Der demokratische Senator aus Vermont nennt auch den deutschen Hollywood-Komponisten Hans Zimmer auf seiner Webseite als Unterstützer.

Auch der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump kann eine Star-Riege vorweisen, die den New Yorker Immobilienunternehmer allerdings vehement ablehnt. Sowohl die Rockband R.E.M. als auch Sänger Neil Young verboten ihm die Nutzung ihrer Songs.

Für Unterstützung muss sich Trump mit einer kleinen B-Liste aus dem Showbusiness und Sportkreisen begnügen, darunter der ehemalige Boxweltmeister Mike Tyson, Wrestler Hulk Hogan und Gene Simmons, Bassist der Rockband Kiss.

Der Oscar-Preisträger Jon Voight, Vater von Angelina Jolie, sieht Trump als „die Antwort auf unsere Probleme“. Dem „Breitbart News Network“ sagte der Schauspieler, Trump sei „ehrlich“ und der einzige Kandidat, der das Land wieder aufbauen könne.

 

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