Dänisches Königshaus : Sorge um Prinz Henrik: Familie am Krankenbett

Der Gesundheitszustand von Prinz Henrik hat sich drastisch verschlechtert.
1 von 2
Der Gesundheitszustand von Prinz Henrik hat sich drastisch verschlechtert.

Sein Sohn reist von den Winterspielen zurück, seine Schwester eilt aus Frankreich ans Krankenbett: Die Mitglieder der dänischen Königsfamilie sind in großer Sorge um Prinz Henrik.

svz.de von
11. Februar 2018, 16:53 Uhr

Mehrfach haben sich Mitglieder der dänischen Königsfamilie am Wochenende am Krankenbett des schwerkranken Prinzen Henrik versammelt. Königin Margrethe (77) sowie Kronprinz Frederik (49) und Prinz Joachim (48) mit ihren Familien kamen am Sonntag in das Rigshospitalet in Kopenhagen, wo der 83-Jährige behandelt wird.

Am Freitag war Kronprinz Frederik von den Winterspielen in Südkorea nach Hause gereist, um bei seinem Vater zu sein. Außerdem habe Henriks jüngere Schwester Catherine de Monpezat, eine französische Nonne, ihren Bruder besucht, sagte eine Palastsprecherin.

Prinz Henriks Gesundheitszustand hatte sich dem Palast zufolge zuletzt ernsthaft verschlechtert. Henrik hatte sich im Urlaub in Ägypten im Januar eine Lungenentzündung zugezogen und wurde deshalb in Kopenhagen im Krankenhaus behandelt. Dort entdeckten die Ärzte zudem einen gutartigen Tumor im linken Lungenflügel.

Anfang der Woche hatten sich Familienmitglieder noch erleichtert gezeigt, dass sich das Geschwür als gutartig herausstellte. Jetzt sagte sein Bruder Étienne de Monpezat der dänischen Boulevardzeitung «BT»: «Ich weiß, dass es meinem Bruder nicht gut geht. Es sieht aus, als sei es eine Frage von Wochen.»

Der in Frankreich geborene Prinz Henrik musste im vergangenen Jahr mehrmals ins Krankenhaus, wurde unter anderem wegen Arteriosklerose, einer Verengung der Schlagadern, behandelt. Im September teilte das Königshaus mit, der 83-Jährige leide an Demenz. Seitdem trat er öffentlich kaum noch auf.

Margrethe und Henrik sind seit 1967 verheiratet, sie wurde 1972 Königin. Das Paar hat zwei Söhne, Frederik und Joachim.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen