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Bond Girl : Sie verführte James Bond

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Aus der Onlineredaktion

Bis heute ist Britt Ekland stolz darauf, dass Berühmtheiten wie Peter Sellers, Rod Stewart, Warren Beatty, Lou Adler, George Hamilton und Lord Lichfield zu ihren Eroberungen zählen.

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Schmollmund, blonde Haare, schwarzer Lidstrich – seit den 60er-Jahren ziert sie als Sex-Symbol die Klatschspalten. Bis heute ist Britt Ekland stolz darauf, dass Berühmtheiten wie Peter Sellers, Rod Stewart, Warren Beatty, Lou Adler, George Hamilton und Lord Lichfield zu ihren Eroberungen zählen. Und sie liebt Anekdoten: Bei Dreharbeiten für „Der Mann mit dem goldenen Colt“ versengten kontrollierte Explosionen ihr Bikini-Unterteil, weil sie auf Plateauschuhen nicht schnell genug vom Fleck kam. Bond-Darsteller Roger Moore, ganz der Gentleman, zerrte sie aus der Gefahrenzone: „Er hat mir buchstäblich das Leben gerettet!“, erinnerte sie sich anlässlich seines Todes im Mai. Das ehemalige Bond-Girl feiert heute ihren 75.Geburtstag. Geboren 1942 in Stockholm, wächst sie zunächst zu einem Pummelchen heran – darauf führt sie ihre lebenslange Besessenheit mit ihrem Aussehen zurück. Die Eltern lassen sie einen Sekretärinnenkurs machen, falls aus der Schauspiel- und Modelkarriere nichts wird. Ihr Leben lässt sich in Liebesgeschichten erzählen: Heirat und Tochter mit sowie Scheidung von Peter Sellers. Mit dem Plattenproduzenten Lou Adler hat sie einen Sohn. Dann ist sie acht Jahre mit Sänger Rod Stewart zusammen. Eine zweite Ehe mit dem 20 Jahre jüngeren Schlagzeuger Slim Jim Phantom der Rockabilly-Band „Stray Cats“ folgt; sie ist Mitte 40, als ihr zweiter Sohn zur Welt kommt. Nach der Scheidung hat sie schlichtweg Pech: Sie will sich 1994 die Lippen aufspritzen lassen doch das Material ist ungeeignet. „Es hat mein Aussehen zerstört und mein Gesicht ruiniert. Es war der größte Fehler meines Lebens“, gestand Ekland der britischen Fernsehsendung „Loose Women“. Selbst mit über 70 steht sie noch mit eigenen Shows auf der Bühne, absolviert Fernsehauftritte und rackert sich in Reality-Shows ab. Zur Ruhe setzen will sie sich noch lange nicht; das wäre für sie wohl so, als würde sie das Leben aufgeben. „In meiner Jugend war ich nur ein fades kleines Ding, das in ihrem Minirock umhergeschlendert ist, sehr wenig verdient hat, und was ich verdient habe, sehr unklug investiert habe“, sagte sie der „Daily Mail“. Mit Pilates und Power-Walking hält sie sich seit über 15 Jahren in London, Schweden und Los Angeles fit – trotz Osteoporose.

 

 

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