Programm-Präsentation : «RTL Fiction»: Neue Serien-Offensive und ein paar Filme

Die große RTL-Familie.
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Die große RTL-Familie.

Weil die großen Streaminganbieter wie Amazon oder Netflix immer mehr Inhalte auf den Markt bringen, sehen sich auch führende deutsche Privatsender zu mehr Produktionen gezwungen. Zum Beispiel RTL.

svz.de von
19. September 2017, 08:29 Uhr

Serien gehören bei den großen TV-Anbietern zum Pflichtprogramm - auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt. Der private TV-Sender RTL will nun mit ein paar neuen eigenen Formaten an den Start gehen.

So sind für den Herbst 2017 und das Frühjahr 2018 fünf neue Serien und zwei neue Sitcoms im Programm vorgesehen. Das teilte RTL am Montag in Hamburg auf einer Pressekonferenz mit.

Zunächst startet an diesem Donnerstag um 21.15 Uhr die Krimiproduktion «Bad Cop - kriminell gut» mit David Rott in einer Doppelrolle, in der er zwei sehr ungleiche Brüder in Hamburg spielt. Die Serie ist bereits seit letztem Donnerstag bei «TV Now» zu sehen, dem nonlinearen Angebot aller Sender der RTL-Gruppe.

Im Herbst und im kommenden Frühjahr sollen dann vier weitere Serien anlaufen, darunter je zwei Formate, in denen Anwälte im Mittelpunkt stehen: «Jenny - echt gerecht!» (mit Birte Hanusrichter) und «Beck is back!» (mit Bert Tischendorf). In «Lifelines» (mit Jan Hartmann) verschlägt es einen Ex-Truppenarzt an ein ziviles Krankenhaus, und «Sankt Maik» (mit Daniel Donskoy) handelt von einem Trickbetrüger, der mittels einer Soutane der Polizei entkommen will.

Die Dauer-Serien «Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei» (31. Staffel) und «Der Lehrer» (7. Staffel) sind gerade wieder angelaufen und werden beide fortgesetzt. Das gilt ebenso für die nach Quoten erfolgreiche Sitcom «Magda macht das schon» mit Verena Altenberger; neu hinzu kommt im nächsten Jahr «Beste Schwestern» mit Mirja Boes und Sina Tkotsch.

Auch zwei neue Spielfilme kommen 2018 Jahr nach längerer Pause ins Programm: «Passagier 23» und «Das Joshua Profil» sind die Verfilmungen zweier Romane von Sebastian Fitzek.

«Warum mehr Eigenentwicklungen? Weil sie - insbesondere Fiktion - besonders auf die Sendermarke und ihre Unverwechselbarkeit einzahlen, denn die Inhalte sind exklusiv nur bei uns zu sehen», sagte RTL-Sprecher Christian Körner der Deutschen Presse-Agentur. «Und schließlich - immer bedeutsamer in der digitalen Welt - haben wir die Rechte an diesen exklusiven Inhalten. Wir bestimmen also, wann wir den Inhalt wo auch im Netz anbieten.»

So kann diese neue Offensive auch als eine Antwort auf immer mehr Angebote bei den großen Streaming-Anbietern verstanden werden. Amazon Prime zum Beispiel arbeitet auch mit RTL zusammen und produziert jetzt «Deutschland 86» als Fortsetzung von «Deutschland 83», das bei RTL im linearen TV nicht so gut beim Publikum ankam.

RTL Fiction

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